- Frank Kaltenbach
Bei Forschungspavillons aus Holz geht es meist um die Umsetzung komplexer Geometrien, neue Tragwerkskonzepte oder innovative Herstellungsprozesse – der praktische Nutzwert des Endprodukts spielt in der Regel eine untergeordnete Rolle. Als Ausstellungsobjekte bleiben sie nur kurze Zeit aufgebaut, weshalb Holzschutz irrelevant ist. Anders beim Lehr- und Forschungspavillon, den Studenten und Mitarbeiter des Instituts für Bauingenieurwesen und des Instituts für Architektur der TU Berlin im Sommersemester 2011 auf ihrem Campus errichteten. Der geschlossene, strahlend weiß glänzende Container mit 4,9 × 7 m Grundfläche und einer Höhe von 3 m wirkt von außen hauptsächlich durch den Kontrast zu der von Peter Behrens erbauten Backsteinarchitektur des ehemaligen AEG-Geländes in Berlin-Wedding, wo sich der heutige Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) befindet.
