Der zylindrische Baukörper steht frei inner-halb einer Blockbebauung. Der Prämisse vom energiebewußt geplanten Hochhaus entsprechen Form und Ausstattung des Gebäudes. Der kreisförmige Grundriß bietet das günstigste Verhältnis von Flächeninhalt und Oberfläche. Die Zylinderform optimiert Windruck, Wärmeverluste, Konstruktionsaufwand und Lichteinfall. Trotz der alles umschließenden gläsernen Gebäudehülle bleiben die verschiedenen Nutzungen ablesbar. Die vertikale Erschließung befindet sich in dem angegliederten Aufzugsturm, was innerhalb der Geschosse zur leichten Orientierung beiträgt. Durch die sich zur Fassade verjüngende Deckenform ist die Tageslichtausbeute in den Büros besonders hoch. Durch eine doppelschalige Glasfassade, deren innere Fenster öffenbar sind, können alle Arbeitszimmer natürlich belüftet werden. Sie schützt auch den Dachgarten vor starkem Wind. Die gebäudetechnische Ausstattung ist auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Sie können Außenluft hereinlassen – stoßweise oder dauernd – und auch Beleuchtung, Temperatur, Sonnen- und Blendschutz in jedem Raum nach Wunsch einstellen. In abgehängten Deckenelementen sind neben Leuchten, Rauchmeldern und Sprinklern Kaltwasser-Kühlrohre integriert, die eine zugfreie Raumkühlung ermöglichen. (Originaltext 1997)
