Die ehemalige Ledergerbereihalle wurde 1920 in reizvoller Lage an der Limmat im Kanton Aargau errichtet. Um diese in ein flexibles Ateliergebäude zu verwandeln, wurde die Halle entsprechend der Baustruktur in sieben kleine Einheiten mit separaten Zugängen unterteilt. Die Architekten entwickelten ein einfaches Grundsystem aus wenigen Elementen, das je nach Situation variabel in die Ateliers eingesetzt werden kann. Das System besteht aus einem Sanitärblock aus Klinkersteinen, einer in diesen Block integrierten Teeküche, einer holzverkleideten Galerie und einer stählernen Treppe. Die Konstruktion der Treppe ist sehr einfach: Auf zwei ÅPE-Trägern sind mithilfe von gebogenen Flachstählen Stahlplatten aufgeständert. Die Stufen wurden sofort nach dem ersten Anstrich aus Ölfarbe mit Sand bestreut und erneut gestrichen, um eine raue, rutschfeste Oberfläche zu erreichen.
