Der Neubau des Krippenmuseums liegt in der Ortsmitte von Telgte in unmittelbarer Nähe bedeutender denkmalgeschützter Bauwerke, wie der Clemenskirche aus dem Jahre 1522 und der Marienkapelle des Barockbaumeisters Pictorius aus dem Jahre 1654. Die Baukörperausbildung wie auch die Materialwahl, Sandstein für die Fassade und Kupferblech für die Dacheindeckung, werden durch diese Nachbarschaft geprägt. Über ein großzügiges Foyer mit Empfangsbereich wird das Gebäude von der Straße aus erschlossen. Der Bereich für Wechselausstellungen schließt sich unmittelbar an das Foyer an. Alle vier Besucherebenen werden über eine großzügig verglaste Treppe verbunden, die geeignet ist, sowohl großen Besucherströmen eine gute Orientierung innerhalb des Gebäudes zu ermöglichen als auch den Außenraumbezug zur Gnadenkapelle und zum Heimathaus herzustellen.
