Für den Bau des Krankenheimes stand ein unkonventionelles dreieckiges Grundstück auf einem ehemaligen Ziegeleigelände zur Verfügung. Durch Halbierung des Grundstücks entstanden zwei fast identische Dreiecksflächen, von denen eine als Park genutzt und die andere mit einem sechsgeschossigen Bau besetzt wurde. Dieser hat unterschiedliche Fassaden: Die Längsseite im Norden, der Bahntrasse zugewandt. ist plastisch geformt und eher geschlossen gestaltet. Die beiden kürzeren, zur freien Landschaftorientierten Fassaden nach Süd-Osten und Süd-Westen mit vorgelagerter Balkonschicht sind offen und transparent. Auch in der inneren Organisation spielen unterschiedliche Raumqualitäten eine wesentliche Rolle. Zentrales Element ist der hohe, offene Lichthof, der sämtliche Geschosse verbindet und den Innenbereich mit natürlichem Licht versorgt. Den Bewohnern wird so eine Orientierungshilfe gegeben und eine visuelle Teilnahme am Geschehen des Hauses ermöglicht.
