Durch den Neubau zweier Eingangsbereiche eines Gebäudetraktes der De Montfort Universität konnte die bisher vorhandene Zugangsmöglichkeit für Behinderte wesentlich verbessert werden. Eine Rampe gab es vorher ausschließlich im Innenhof derart versteckt, dass nur regelmäßige Benutzer davon wussten. Ebenso fehlte es an Behindertenparkplätzen in unmittelbarer Nähe sowie einer Parkzone zum Absetzen von Besuchern. Bei der neuen Lösung führen zwei überdachte Eingänge zu einem offenen Bereich im Erdgeschoss. Von hier können alle anderen Gebäude auf dem Campus erreicht werden. Behindertengerechte WC-Anlagen innerhalb dieser Zone sowie Pkw-Stellplätze in unmittelbarer Nähe des Gebäudes ergänzen das Konzept. Eine Rampen-Treppenkonstruktion, als freistehendes Element vor die Fassade gestellt, überwindet den Höhenunterschied von 1 Meter und signalisiert durch seine markante Architektur deutlich sichtbar den Eingangsbereich. Der massive Betonsockel vereint Trittstufen und Auffahrtsrampe in einer Form. Das Tragwerk für den Glasbaldachin besteht aus vier einbetonierten Rundrohrstützen. Auf diesen unterstützt ein Vierkantrohr als Hauptträger mit einer auskragenden, kreuzförmigen Rahmenkonstruktion die kittlose Verglasung. Das Regenwasser wird durch zwei der Stützen in die bestehenden Entwässerungskanäle abgeführt. Uplighter in der Brüstung betonen den leichten und schwebenden Charakter des Daches.
