Das System zugbeanspruchter Membrandächer, mit dem M. Hopkins und Partner schon andere Auftraggeber gut bedient hatten, ist schließlich für den neuen Eingang zum eigenen Büro in London übernommen worden. Der Eingangsbereich - zum Gehsteig durch eine Metallwand mit einem Tor abgeschlossen - hat verschiedene Funktionen. Er ersetzt den früheren unscheinbaren Seitenzugang zum Hauptgebäude durch eine markante, einladende Zugangssituation. Außerdem verbindet er erstmalig die zwei getrennten Patera-Bürogebäude sowie die rückwärtige Modellwerkstatt und den Kopierraum miteinander. (Das Patera-System, ein Hallentypus mit ausschließlich industriell gefertigten Trag- und Ausbauteilen, wurde Anfang der 80er Jahre von Michael Hopkins und Anthony Hunt entwickelt.) Bei schlechtem Wetter stellt der Eingang für Mitarbeiter, die von einem zum anderen Gebäude gehen müssen, eine geschützte Zone dar. Ferner signalisiert er einen neuen Empfangsbereich: Ein freistehender Glaskasten ist zwischen Büro und Gartenmauer eingefügt - ebenfalls von dem textilen Dach beschattet. Schließlich eignet sich dieser Bereich aufgrund seiner festlichen Struktur ausgesprochen gut für Festlichkeiten während des Sommers.
