Der langgestreckte Baukörper, der die nördliche Wohnbebauung nach Süden abschließt, unterstreicht die Lage der von Theodor Fischer 1929 errichteten Kirche. Das große Pultdach neigt sich zur Allee, die zur Kirche führt, und nimmt die Maßstäblichkeit der Umgebung auf. Die durch das hochliegende Lichtband auf der Nordseite und die gläserne Südwand gut belichteten Innenräume mit der offenen Dachkonstruktion sind durch Mobilwände an die unterschiedlichsten Nutzungen anpassbar. Die Blechhaut aus stumpfgrauem Titanzink geht einen Dialog mit dem Ziegelmauerwerk und der Ziegeldeckung der Kirche und dem Baumbestand ein.
