Die Umgestaltung der öffentlichen Straßen und Plätze in der Altstadt von Forchheim soll nicht nur zu einer "Verschönerung" des Stadtbildes beitragen, sondern auch die Attraktivität als Handels- und Dienstleistungsstandort steigern und die Aufenthaltsqualität für Bewohner der Stadt verbessern. Eine umfassende Verkehrsberuhigung des Stadtkerns ist die Voraussetzung für die Sanierungsmaßnahmen. Die Hauptstraße war ursprünglich durchgezogen von einem Seitenarm der Wiesent, die heute noch mitten durch den historischen Stadtkern fließt. Bis zur Jahrhundertwende waren hier schmale, seichte, mit Wiesentwasser gespeiste Flutrinnen, die als Schwemmrinnen zur Straßenreinigung und zum Feuerschutz dienten. Dieses typische Merkmal des Forchheimer Stadtbildes wurde bereits in einer Reisebeschreibung von 1692 erwähnt.
