Das System basiert auf dem Bauprinzip von Stütze mit Riegel. Die Ständer laufen in der Regel durch. Die Riegel können in allen vier Richtungen an die Stützen angeschlossen werden. Stützen und Riegel erhalten je nach Erfordernis Nuten für die Verglasung auf 1, 2, 3 oder 4 Seiten. Die Querhälzer (Riegel) greifen mit einem Zapfen in die Nuten und werden dort verankert. In das tragende Skelett können bei Bedarf zusätzliche weitere horizontale und vertikale Unterteilungen eingefügt werden. Die Querhölzer oder Riegel können auch in verschiedenen Ebenen angeordnet werden. So lassen sich versetzte Geschosse ausbilden. In die Nuten der tragenden Konstruktion werden Isolierglasscheiben direkt rahmenlos eingeschoben und verkittet. Jede Scheibe wird beim Einsetzen erst schräg in eine vertikale Nute eingebracht, dann in die Verglasungsebene eingeschwenkt, daraufhin in die gegenüberliegende andere vertikale und anschließend in die obere Nute eingeschoben.
