Das Projekt wurde - von einem interdisziplinären Team - als Modell eines Berufsbildungswerkes für behinderte Jugendliche - als offene, dezentrale Anlage konzipiert. In einem engeren Wettbewerb wurde ihm der 1. Preis zuerkannt. Behinderte Jugendliche werden hier in solchen technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet, in denen sie sonst - wegen der Art, der Schwere oder der besonderen Auswirkungen ihrer jeweiligen Behinderung - am allgemeinen Arbeitsmarkt keine Ausbildungsmöglichkeiten finden würden, ob zwar sie ausbildungsfähig sind oder zur vollen Ausbildungsfähigkeit geführt werden können. Der ganzen Bauanlage unterliegt zudem die allgemeine Zielsetzung, diesen Jugendlichen, innerhalb der sozialen und der gebauten Umwelt zu ermöglichen, berufstätig ihre eigene soziale Position zu entwickeln und im weitesten Sinn auch ein ihnen entsprechendes Verhältnis zur gebauten Umwelt zu finden.
