Verwaltungsbau in Herbolzheim

Der Flachbau besteht aus einer Zweigelenkrahmenkonstruktion in Querrichtung. Bei freier Spannweite von 24,60 m ein Rahmenabstand von 5,00 m. Besonderer Wert wurde hierbei auf im Verhältnis zum Rahmenriegel (HE-800 A) relativ schlanke Stützen (HE-200 B) gelegt, um die geschoßhohe, umlaufende Verglasung möglichst unauffällig zu unterteilen. Stabilisierung in Längsrichtung über Dachverbände und drei Betonkerne. Stabilisierungselement des Geschoßbaues sind in der Mitte zwei Betonkerne 2,50 m x 5,00 m bis zu einer Höhe von + 21,00 m, d. h. Oberkante 4. Obergeschoß, darin das Treppenhaus, der Fahrstuhlschacht und die Sanitär-Einrichtungen. Auf den Betonkernen kreuzen sich rechtwinklig zueinander vier nach beiden Seiten auskragende Fachwerkträger; sie sind 17,50 m lang und 3,07 m hoch. Randfachwerkträger gleicher Abmessungen verbinden die Kragenden zu dem quadratischen Grundriss.

Verwaltungsbau in Herbolzheim
© Moser