Die Konstruktion des Fachwerkrostes wurde so geplant, dass sie auch von kleineren Zimmererbetrieben ausgeführt werden konnte. In der Werkstatt wurden die vielen gleichen Stäbe aus Kantholz vorgefertigt und jeweils zwei Diagonalhölzer bereits miteinander verbunden. Auf der Baustelle, auf der Betonbodenplatte des Gebäudes, wurden dann große Teile (ca. 12 x 12 m) des räumlichen Tragwerkes mit 4 cm Überhöhung vormontiert. Dabei wurden jeweils zuerst zwischen den vorgelochten unteren Knotenblechen die Diagonalstäbe mit Ankernägeln befestigt und dann beide Ober- und Untergurte mit Bolzen an die Knoten mit angeschweißten Geka-Dübeln angeschlossen. Die einzelnen Tragwerkseinheiten von Hörsaalgröße wurden danach von einem Autokran solange angehoben, bis die Stützen montiert und ausgesteift waren.






