Die Lage dieses 220 Betten-Krankenhauses sowohl vor einer reizvollen Kleinstadtsilhouette als auch an einem Platz mit dem umfassendsten Blick auf die Allgäuer Hochgebirgswelt verpflichtete. Der Architekt, der dieser Allgäuer landschaft entstammt, brachte es nicht fertig, auch hier eine der landauf und landab sattsam bekannten Bettenhaus-Hochhausscheiben aufzustellen. Bauliche und funktionelle Konzeption: Weder der Baugrund noch die Rücksicht auf die Landschaft und auf das Stadtbild erlaubten eine starke Höhenentwicklung , der Baumassen. Es mußte vielmehr eine Lösung gefunden werden, die eine bauliche Aufgliederung und Breitenentwicklung ermöglichte, ohne die ärztliche und pflegerische Funktion zu beeinträchtigen.
