Das sehr schwierige schmale Hanggrundstück unterhalb einer vorüberführenden Durchgangs-Verkehrsstraße sollte mit einer Kirche, einem Pfarrhaus, einem Kindergarten sowie einem Schwesternhaus bebaut werden. Für den Kirchenraum waren 300 Sitzplätze gefordert; der Kindergarten mit Ruhe- und Spielraum sollte Platz zur Betreuung von 80 Kindern bieten. Es wurde eine möglichst geschlossene, nach den Bestimmungszwecken der einzelnen Bauten gegliederte Lösung angestrebt. Der Niveauunterschied innerhalb des zur Verfügung stehenden Platzes wurde so genutzt, daß man zur Kirche von der Straße her über eine 9 m breite Treppe zu einem 16 x 16 m großen geplasterten Vorhof hinuntersteigt.
