Links: Taufkapelle in St. Johannes, Krefeld. Entwurf: Johonnes Richstätter, Werkkunstschule der Stadt Aachen. Werkstatt: Wilhelm Derix, Kaiserswerth. Der Baubestand der neugotischen Kapelle ist verändert worden; die hoch liegenden Lanzetten sind jetzt nach Art der Gotik des 14. Jahrhunderts herabgezogen. Die kleine Raumeinheit, die sich voll zum Langhaus öffnet, ist durch die Fenster als Kapelle bestimmt. Die Raumgrenze, die von der Architektur nur skelettartig angedeutet ist, wird von den Fenstern gebildet, indem sie sich durch die Eigenschaften des Opalglases - undurchsichtig und nur in einzelnen Scheiben transparent gehalten - als eine Bilderwand der Raumschale einfügt.
