- Emilia Margaretha
Mit der ziegelroten Pigmentierung des Ortbetonskeletts und der fast samtig anmutenden Oberfläche korrespondiert das neue Ensemble am ehemaligen Hafen, das neben einem Bürogebäude auch den Umbau einer Lagerhalle für die Gastronomie und eine Galerie beinhaltet, wie selbstverständlich mit den historischen Backsteinbauten. Der multikulturell geprägte Stadtteil Jungbusch entwickelt sich seit einigen Jahren zum Szeneviertel. Neben alteingesessenen Handwerksbetrieben sind immer mehr Start-up-Unternehmen und Künstler-Lofts anzutreffen. Das Ensemble stärkt diese Entwicklung, auch die Nutzung des Kanals soll in den Vordergrund rücken: Ein Hof zwischen den Gebäuden setzt sich als Terrasse direkt am Ufer fort. Allseitig zugängliche Erdgeschosszonen mit Läden oder Werkstätten beleben den öffentlichen Raum. Das Zentrum ist Teil eines bundesweiten Projekts für Kreativwirtschaft; entsprechend sieht das Konzept temporäre Arbeitsplätze, Büros, Showrooms und Kommunikationszonen für Unternehmen aus Design, Mode und Film vor.
