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Rote Kuben: Seilbahnstationen bei Meran

Die Ifinger Seilbahn verbindet das Südtiroler Ski- und Wandergebiet Meran 2000 mit dem Naiftal. Da die 1968 erbaute Vorgängerbahn weder dem heutigen technischen Standard noch den modernen Ansprüchen an Komfort und Förderleistung entsprach, entschied sich der Betreiber, zwei Wettbewerbe für Tal- und Bergstation auszuschreiben. Beide Verfahren gewann das Büro Roland Baldi. Entsprechend erhielten die Bauten ein ähn­liches Erscheinungsbild.

Architekt: Roland Baldi, Bozen
Tragwerksplaner: Holzner & Bertagnolli Engineering, Lana
Standort Talstation: Naiftalstraße 37, I–39012 Meran

Ifinger Seilbahn Meran 2000, Roland Baldi
Foto: Oskar Da Riz

Über flachen Sockelgebäuden aus Sichtbeton mit gezielt gesetzten Öffnungen erheben sich rote Kuben aus Streckmetall, welche die Seilbahntechnik vor Witterung schützen. Form und Farbe verleihen den Stationen einen signethaften Charakter und lassen sie zueinander in Beziehung treten.

Die Bergstation wurde komplett abgerissen und in 12 Meter Entfernung neu errichtet. Ein Film dokumentiert die Bauarbeiten:

 

Eine ausführliche Print-Dokumentation zum Projekt lesen Sie in unserer Ausgabe DETAIL 2013/9 zum Thema »Bahnhöfe + Haltestellen«.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 9/2013

Konzept Bahnhöfe und Haltestellen

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