Dass Porsche zu den Perlen unter den Automobilen gehört, steht außer Frage. Das manifestiert sich jetzt auch im neuen Pavillon in der Autostadt Wolfsburg, der der Designlegende Porsche gewidmet ist. Wie die Muschel einer Auster zieht sich das Dach weit über den eigentlichen Bau hinaus.
Mutige, elegante und zugleich sportliche Linienführung zeichnen die PS-Boliden aus Stuttgart seit jeher aus – neben dem eigentlichen Museum von Porsche in der Herstellungsheimat wollte man nun auch im Volkswagen-Konzern, zu dem Porsche seit einiger Zeit gehört, der Designlegende einen passenden Show-Bau in Wolfsburg neben den Pavillons von Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini & Co. widmen.
Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird im Bau von Henn Architekten (die ursprünglich das Gelände der Autostadt Wolfsburg gestaltet hatten) die Historie der Marke Porsche gezeigt. Das Ausstellungskonzept haben hg merz architekten entwickelt, das umliegende Gelände WES Landschaftsarchitekten.
Der organisch geformte Baukörper liegt – ähnlich einer Spiegelung zum Volkswagen Pavillon – an der zentralen Achse des Themenparks. Seine charakteristische Silhouette wird zu einem markanten Icon innerhalb der Lagunenlandschaft der Autostadt.
Ähnlich wie in der Monocoque-Bauweise, die im Leichtbau der Automobil- und Flugzeugindustrie angewandt wird, übernimmt die raumbildende Hülle des Bauwerks tragende Funktion. Insgesamt wurden 620 Deckenbleche aus Edelstahl mit aussteifenden Spanten verschweißt, in einer Schiffswerft in Stralsund vorgefertigt und vor Ort montiert.
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