Dachform

Flachdach

  • Das Bühnenhaus des Glasshouse Theatre besteht aus strukturierten Betonfertigteilen, der Bestandsbau des QPAC dagegen aus glattem Ortbeton. Farblich ist die Kontinuität jedoch unverkennbar.

    Glasshouse Theatre in Brisbane

    Das Glasshouse Theatre ergänzt das denkmalgeschützte Queensland Performing Arts Centre um eine fünfte, flexibel nutzbare Spielstätte für Konzerte, Opern, Tanz und Theater. Die Glasfassaden des weit auskragenden Foyers machen die Illusionskunst des Theaters auch nach außen sichtbar.


Geneigtes Dach

  • Kulturcampus Paul-Van-Ostaijen in Leuven

    In Leuven haben Lava architecten aus einem alten Missionshaus einen Ort geschaffen, an dem Zirkus, Musik, Theater und Tanz unter einem Dach koexistieren. Starker Schallschutz ist hier Voraussetzung für soziales Miteinander.


Sattel-, Walm- und Pultdach


Sheddach

  • Im Eingangsbereich tritt die Fassade hinter der Bestandsstruktur zurück.

    Institutsgebäude ITC in Twente

    Ästhetik des Unperfekten: Ein Laborbau aus den 1970er-Jahren wird zum Fakultätsgebäude der Universität Twente. Vier neue Atrien bringen Licht, Luft und Grün in den Bestand.

  • Kindergarten Elsa Triolet bei Paris

    Wie kam Ihr Büro zu dem Auftrag für die Planung des Kindergartens? Für den Bau von öffentlichen Gebäuden muss es in Frankreich einen Wettbewerb geben. Diese sind für alle offen und zweistufig angelegt. In der ersten Phase stellt man das Team aus verschiedenen Fachplanern zusammen und bewirbt sich mit Referenzen. In der zweiten Phase wird innerhalb von etwa zwei Monaten der Entwurf ausgearbeitet und – im Unterschied zu Deutschland – auch honoriert. Wir hatten das Glück, das wir unter den ausgewählten drei Büros waren, die einen Entwurf abgeben durften.


Hänge- und Zeltdach

  • Gelungene Symbiose

    Fußballfans als Nachbarn: Im finnischen Tampere haben JKMM Architects einen ungewöhnlichen Hybridblock realisiert, der ein Stadion mit Wohnhäusern kombiniert.

  • Die originalen Dreigurtstützen der Fassade blieben erhalten. Sie wurden ausgebaut und ertüchtigt und tragen heute eine neue Isolierverglasung.

    Alsterschwimmhalle in Hamburg

    Die Alsterschwimmhalle, Wahrzeichen der Hamburger Nachkriegsmoderne, ist einer der größten Schalenbauten Europas und ein ingenieurtechnisches Meisterwerk. Nur 8 cm dick ist der Beton der hyperbolischen Paraboloidschalen mit Spannweiten von bis zu 96 m. Darunter erstreckt sich eine Fläche von 4500 m². Lediglich drei Stützenfüße leiten die Lasten der freitragenden Schalen ins Erdreich. Ein Zugband aus Beton hält die beiden äußeren Stützenfüße zusammen. In dieses sensible System einzugreifen, um die Schwimmhalle aus dem Jahr 1973 zu modernisieren und zu erweitern, war kein leichtes Unterfangen. Verschiedene digitale Tools trugen wesentlich zum Gelingen des Projekts bei: 3D-Modellierung, Auslegungsprogramme für die technischen Anlagen, Massenermittlung aus den 3D-Zeichnungen und das Aufmaß mithilfe von Punktwolken. Vollständige Bestandspläne existierten nicht mehr, zudem galt es, die komplexe geometrische Form mit ihren filigranen Bauteilen so wenig wie möglich anzutasten. Denn das Schalendach steht unter Denkmalschutz, ebenso der 10-Meter-Sprungturm sowie die Fassade. Deren Aluminium-Dreigurtstützen wurden behutsam unter dem Schalendach herausgekippt, in der Werkstatt ertüchtigt und anschließend wieder eingebaut. Im Bereich des oberen Anschlusses ertüchtigten die Planer das bestehende Teleskop-Kolben-Auflager, das die Schwingungen der Dachfläche aufnimmt. Weil eine heute übliche Dreifachverglasung für die alten Stützen zu schwer geworden wäre, ist die Fassade nur doppelverglast.

  • Olympisches Wassersportzentrum Paris

    Die große Halle für den Wassersport liegt direkt gegenüber dem Stade de France. Sie ist der prominenteste Neubau der Olympischen Spiele 2024 und gehört zu den weltweit größten in Holzbauweise ausgeführten Sportstätten. Das materialeffiziente Tragwerk des Hängedachs aus Brettschichtholzbindern ermöglicht, den CO₂-Fußabdruck des Gebäudes auf ein Minimum zu reduzieren.


Gewölbe und Kuppel

  • Das Victory Wellness Center liegt in einem gemischt genutzten Gebiet im Stadtteil North Hollywood. Die Ziegelfassade des ehemaligen Lagerhauses wurde erhalten.

    Victory Wellness Center in Los Angeles

    Das Architekturbüro Patterns hat ein Lagerhaus aus den 1940er-Jahren zu einem Gesundheitszentrum mit großzügigen Freibereichen umgebaut. Die clusterartige Struktur der Grundrisse ermöglicht wechselnde Angebote und flexible Belegung.

  • Peter Haimerls neues Eingangsbauwerk am Linzer Dom öffnet die Kirche zur Stadt und zitiert mit seinen Gewölbestrukturen historische Vorbilder.

    Gotik weitergedacht

    Peter Haimerls neues Eingangsbauwerk am Linzer Dom öffnet die Kirche zur Stadt und zitiert mit seinen Gewölbestrukturen historische Vorbilder.


Dachdeckung

Metall

  • Haus ohne Zement in Niederbayern

    Bei dem kleinen Einfamilienhaus im bayerischen Hinterschmiding wagte das Buero Kofink Schels ein Experiment: Ist es möglich, ganz ohne Beton, Folien, Gipskarton und Klebstoffe zu bauen? Das Resultat wurde mit dem Sonderpreis Konstruktives Experiment beim Detail Construction Award ausgezeichnet.

  • Gesundheitszentrum in Kopenhagen

    Mit einer einladenden Halle und wohnlicher Atmosphäre empfängt das neue Gesundheitszentrum in Kopenhagen seine Besucherinnen und Besucher. Schwer krank sind die wenigsten. Sie kommen vielmehr wegen Übergewicht, Bluthochdruck oder anderer Beschwerden, die durch einen ungesunden Lebensstil bedingt sind. Im Gesundheitszentrum erhalten sie Beratung und ein breites Angebot an Sport- und Kochkursen.

  • Wohnhaus Toue Cabanée bei Nantes

    Zwischen Bahnstation und wilder Landschaft haben Clémence Mansons und François Massin Castan ihr Zuhause gebaut. Die Holzkonstruktion, gehüllt in Weidenflechtmatten, ruht auf dem Erdgeschoss einer ehemaligen Laube – eine Anspielung an die flachen Plattbodenboote am Ufer der nahen Loire, die Toues Cabanées.


Glas


Dachziegel und Dachsteine


Kunststoff


Photovoltaik und Solarthermie

  • VLE in Tirschenreuth - Ein Bau aus Ziegeln, Holz und Lehm

    Bauen mit System - bis zu 95 % vorgefertigt

    Advertorial: Modulbau beginnt lange vor der Montage: in der Planung, in der Abstimmung der Bauteile und in der Frage, welche Elemente sich sinnvoll im Werk vorfertigen lassen. Leipfinger-Bader Ziegelmodule schafft mehr Raum in kürzerer Zeit - ohne Kompromisse bei Qualität, Ästhetik und Effizienz. Durch die clevere Kombination und flexible Anordnung der Module wird attraktiver Geschossbau wirtschaftlich, schnell und zukunftssicher realisierbar. Vorfertigungsgrad und Ausstattung werden dabei individuell auf das jeweilige Projekt und die Planung abgestimmt - möglich sind bis zu 95 % Vorfertigung im Werk. Auch einzelne vorgefertigte Bauteile können neue planerische Möglichkeiten eröffnen: Im Neubau für den Verband für Ländliche Entwicklung (VLE) von Brückner und Brückner Architekten sind Deckenmodule Teil der Konstruktion. Beim „Haus fast ohne Heizung" von nbundm Architekten konnte durch das Zusammenspiel von Konstruktion, Material, Nutzung und Energie Heiztechnik eingespart werden.

  • Die Nachverdichtung erforderte eine sensible Einbindung des Neubaus in die Bestandsarchitektur. Der monolithisch wirkende Baukörper mit grobkörniger Putzfassade korrespondiert perfekt mit den bestehenden Gebäuden.

    Architektonische Raffinesse mit Raffstoren

    Advertorial Mit dem Erweiterungsbau des Amtsgerichts Freiburg schafft das Land Baden-Württemberg moderne Raumstrukturen und eine zukunftsgerechte Arbeitsumgebung – als Teil einer anspruchsvollen Nachverdichtung und sensiblen Integration in den historischen Bestand. Dabei spielt auch das realisierte Sonnenschutzkonzept eine zentrale Rolle. Zum Einsatz kommen Raffstoreanlagen von Warema, die perfekt in die architektonische Gesamtgestaltung eingebunden sind und Funktionalität, Sicherheit und Ästhetik in Einklang bringen.

  • Das Mehrgenerationenhaus in Buchloe vereint verschiedene Service- und Betreuungsangebote mit Wohneinheiten für Jung und Alt.

    Gefaltete Fassade für das Mehrgenerationenhaus

    Advertorial Mit einem neuartigen Gebäudekonzept verbindet die Stadt Buchloe mehrere Generationen: Unter dem treffenden Titel „Mehrgenerationenhaus“ ist ein Projekt entstanden, das verschiedene Service- und Betreuungsangebote mit Wohneinheiten für Jung und Alt vereint. Platz finden hier eine Schnittstelle des Kinderschutzbundes, ein Familienstützpunkt, der örtliche Diakonieverein, ein Jugendzentrum sowie eine Ferienfreizeitstätte und nicht zuletzt das Quartiersmanagement. Das Gebäude ist zentral in Buchloe und unweit vom Bahnhof gelegen und verbindet so eine gute Verkehrsanbindung mit einem großzügigen eigenen Außengelände.


Begrünung


Naturstein

  • Schwimmbad in der Bretagne

    In der bretonischen Kleinstadt Saint-Méen-le-Grand gibt es seit den 1990er-Jahren ein Schwimmbad. Trotz seiner öffentlichen Funktion unterschied sich der Gebäudekomplex mit mehreren schiefergedeckten Satteldächern und gelb verputzten Fassaden kaum von den Wohnhäusern im Ort. Und obwohl er in einem Zeitraum von 30 Jahren mehrmals renoviert und erweitert wurde, entsprach das Gebäude nicht mehr dem Stand der Zeit. Die Technik war veraltet, der Putz bröckelte. Atelier Raum hat das Schwimmbad feinfühlig saniert und es zu einem Erlebnisbad mit drei verschiedenen Becken und Wasserspielen ausgebaut. Die Planenden verwendeten den Großteil der alten Struktur wieder und führten den kleinteiligen Charakter des Ensembles weiter. Das ist nicht nur ein sparsamer Umgang mit Ressourcen, sondern auch eine respektvolle Herangehensweise an die Maßstäblichkeit der Anlage im Verhältnis zur benachbarten Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert und zur Dorfstruktur.

  • Museum des Glaubens in Nordengland

    Eine mittelalterliche Zehntscheune – englisch tithe barn – stand Pate für das Faith Museum, das Níall McLaughlin Architects auf dem Gelände des Auckland Castle im nordenglischen Bishop Auckland errichtet haben. Bis auf ein Giebelfenster, das Ausblicke in den Schlossgarten erlaubt, zeigt sich der Neubau praktisch fensterlos. Vom Sockel bis zum First verhüllt Cop Crag-Sandstein aus dem benachbarten Northumberland das Museum für Kirchenkunst.


Holz

  • Außenansicht des Ateliers mit vertikaler grüner Holzschalung.

    Atelier bei Augsburg

    Bei der Kunstscheune im schwäbischen Bobingen verfügte der Architekt Ludwig Zitzelsberger über große gestalterische Freiheiten. So machte er aus der Not des knappen Budgets die Tugend des edlen Minimalismus.