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agps clues

Blickwechsel: Literaten und Architekten dimensionieren, strukturieren und konstruieren Räume, vom großen Ganzen bis ins Detail, um damit Atmosphären und Lebenswelten zu erschaffen. Doch die literarischen und architektonischen Bauten sind von unterschiedlicher Substanz. Eine Lesung und die Ausstellung agps clues im Architekturforum Aedes Berlin erläutern die Gemeinsamkeiten der beiden Disziplinen.

Ort: Aedes am Pfefferberg, Christinenstr. 18-19, D-10119 Berlin
Lesung: Freitag, 7. September 2012, 18.00 Uhr
Ausstellungseröffnung: Freitag, 7. September 2012, 19.00 Uhr
Dauer: 7. September – 18. Oktober 2012

Die Ausstellung „agps clues“ präsentiert Arbeiten des Büros agps, einem Architektenteam mit Sitz in Zürich und Los Angeles: Marc Angélil, Sarah Graham, Manuel Scholl, Reto Pfenninger und Hanspeter Oester. Die Schau erforscht Konzeptionen, Vorgaben, Prozesse sowie unvorhersehbare Abweichungen, und wie sich diese in gebauten Räumen manifestieren. Während Gebäude einem speziellen Zweck folgen und der Analyse, Berechnung und Bewertung unterworfen sind, können menschliche Aktivitäten nie komplett vorhergesehen werden. Sie passieren einfach und verändern den Verlauf der Gestaltungsideen.

Ausgehend von einer räumlichen Intervention im Ausstellungsraum in Form einer auskragenden, 20 m langen und 3 m hohen Wand, bietet die Konstruktion mit seiner präzise ausbalancierten Struktur einen ersten Hinweis auf die Logik der Arbeiten von agps. Auf der Wand finden sich 19 „Hinweise“ („clues“) zu Projekten, geordnet in fünf zentrale Themenkomplexe: Tektonik, Prozess, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Komplexität. Einige der „clues“ zeigen erste Ideen, andere beschreiben die Entwurfsprozesse, wieder andere widmen sich unvorhersehbaren Folgen aus den „clues“. Das Resultat – die gebauten Projekte – werden auf die Wände des Ausstellungsraumes projiziert.

Die gezeigten Arbeiten variieren in Größe und Typus: von Häusern in Los Angeles (Hollywood House und Topanga Ranch) über urbane Infrastrukturen (Portland Aerial Tram und eine Autobahnüberbauung in Zürich), bis hin zu institutionellen Gebäuden und Wohnbauprojekten (Children’s Museum of Los Angeles, IUCN Zentrale in der Nähe von Genf, Integra Komplex in Zürich).

agps steht für die Zusammenarbeit von Partnern, die zwischen Praxis und Wissenschaft agieren. Marc Angélil ist Professor im Fachbereich Architektur an der ETH Zürich. Sarah Graham hat an verschiedenen Universitäten in den USA und China unterrichtet, unter anderem an der University of Southern California, der UC Berkeley und der Harvard Graduate School of Design. Reto Pfenninger ist Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Manuel Scholl ist als Professor für Städtebauliches Entwerfen an der Leibniz Universität in Hannover tätig. Hanspeter Oester ist aktives Mitglied des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA), mit Schwerpunkt auf nachhaltigem Bauen.

Vor der Ausstellungseröffnung findet in Kooperation mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin um 18 Uhr eine Lesung im ANCB statt. U. a. liest die Autorin Margarete von Lupin einen Auszug aus ihrer Kurzgeschichte „Am anderen Ende des Periskops“ aus dem von agps Architekten veröffentlichten Buch „Blickwechsel“. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, der Eintritt ist frei.


Programm

18.00 Uhr Begrüßung
Dr. h.c. Kristin Feireiss, Architekturforum Aedes am Pfefferberg

Einführung
Julia Schulze, Internationales Literaturfestival Berlin
Marc Angélil, agps Architekten

Lesung
Margarete von Lupin
Franziska Herrmann

19.00 Uhr Ausstellungseröffnung agps clues


Öffnungszeiten Aedes am Pfefferberg
Di-Fr 11.00 – 18.30, Sa/So, 13.00 – 17.00 Uhr

www.aedes-arc.de

www.agps.ch

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