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BDA im Gespräch: »Wohin der Wind weht«

Wie wird eigentlich entschieden, wo und wieviele der bis zu 200 Meter hohen Windräder unser Landschaftsbild der nächsten Jahrzehnte prägen werden?
Für die kleinsten öffentlichen Bauten werden Architektenwettbewerbe organisiert, um das beste Ergebnis zu erzielen. Weshalb gibt es keine Gestaltungswettbewerbe für Windparks?
Lohnt sich die Windenergie im verhältnismäßig windschwachen Bayern überhaupt?


Ort
: BDA Geschäftsstelle, Türkenstraße 34, München
Termin: Montag, 29. September 2014, 19.00 Uhr

Windrad, Wieskirche
Windrad, Wieskirche. Fotos: Wikipedia

Weshalb schätzen wir als Urlauber in Holland oder auf den griechischen Inseln das malerische Bild alter Windmühlen und lehnen neue Windmühlen in unserer Heimat kategorisch ab?

2011 gab die Tsunami-Kathastrophe in Fukushima den Anlass zur »Energiewende« der Bundesregierung. Der Ausstieg aus der Kernenergie sollte durch erneuerbare Energien ausgeglichen werden. Der Bau von Windkraftanlagen als effiziente und kostengünstige Energiequelle wurde auch von der Bayerischen Staatsregierung propagiert. Nur drei Jahre später sieht alles anders aus. Ministerpräsident Seehofer möchte im Oktober über ein Gesetz abstimmen lassen, das de facto den Neubau von Windkraftanlagen in Bayern verhindern soll.

Zukunftsorientierter Landschaftsakzent oder Zerstörung einer bayerischen Bilderbuchidylle?

Unter dem Motto „Wohin der Wind weht“ diskutiert der BDA Bayern am 29. September den Gesetzentwurf der Bayerischen Staatsregierung über die Mindestabstände beim Bau von Windkraftanlagen – Stichwort „10 H“. Der BDA bietet unterschiedlichen Meinungen eine Plattform:  Auf dem Podium äußern sich Prof. Dr. Sören Schöbel (LAREG, TU München), Christoph Schreyer (Kreisbaumeister Garmisch-Partenkirchen), Christian Sebald (Süddeutsche Zeitung), Dr. Jörg Heiler (Vorstandsmitglied BDA Bayern) und Martin Wölzmüller (Heimatpfleger, Bayerischer Landesverein für Denkmalpflege), außerdem Prof. Cordula Kropp (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule München) und Prof. Wolfgang Mayer (Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie, TU München FH Kempten). Moderiert wird die Diskussion von Frank Kaltenbach, Redakteur DETAIL.

weitere Informationen
www.bda-bayern.de

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