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BIM World, Navispace, Veranstaltung, Event, München

BIM World Munich 2018: Eintauchen in die digitale Welt

Die technische Entwicklung verläuft rasant und die sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten erscheinen schier unendlich – dennoch stellt sich jenseits der Faszination für das Neue, oder vielleicht auch der Angst davor, für immer mehr der am Bau Beteiligten die essentielle Frage wie sie die zukunftsweisenden technischen Möglichkeiten für sich und ihre Projekte am besten nutzen können und wie die sich verändernden Prozesse ihren Arbeitsalltag verändern werden. »Die Grenzen zwischen Planung und Ausführung werden mehr und mehr verschwinden, so dass es verstärkt darauf ankommt, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln, die allen Beteiligten in der Branche die Teilhabe ermöglicht«, erklärt Markus Hennecke, Vorstandsmitglied der Bayrischen Ingenieurekammer-Bau auf der Pressekonferenz. Und Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer hob erneut hervor, wie wichtig die schöpferisch-gestalterische Kompetenz der Architekten, Stadtplaner, Innen- und Landschaftsarchitekten auch weiterhin sei und wie unverzichtbar eine hohe Qualifikation aller am Prozess Beteiligten. In einer entsprechenden Standardisierung und Fortbildung liege für Kammern und Verbände daher eine der wichtigsten Aufgaben der nahen Zukunft.

Immer noch stellen sich viele die Frage, wie sie überhaupt einen Einstieg in die digitalen Welt des Planens und Bauen schaffen, auf welche Veränderungen sie sich einstellen und mit welchen Investitionen sie rechnen müssen. Andere hingegen haben schon Erfahrungen gesammelt und möchten sich weiterqualifizieren, Kontakte knüpfen und nach neuen Kooperationsmöglichkeiten Ausschau halten. Für alle diese Bedürfnisse war ein Besuch der BIM World lohnenswert. Mit dem bewährten Format aus Ausstellung und Konferenz bot die Veranstaltung sowohl für den Anwender als auch für den B2B-Bereich vielfältige Anknüpfungspunkte. Insbesondere an den Breakout-Sessions war das Interesse wieder so groß, dass viele Besucher längere Zeit warten mussten, um einen der begehrten Plätzen in den beiden Vortragsräumen zu ergattern.

Deutlich lockerer, wenn auch nicht weniger interessant, ging es auf der erstmalig eingerichteten Innovationsfläche BIM Town zu. Hier hatten 30 Start-ups die Gelegenheit ihre Ideen und Konzepte zu neuen digitalen Lösungen am Bau einem breiten Publikum sowie einer Fachjury vorzustellen, um den BIM/Smart Construction Award 2018 zu erringen. Auf der Hauptbühne bot sich den fünf Finalisten am Abend nochmals die Chance, die Jury in einer vierminütigen Präsentation endgültig. zu überzeugen – was dem Preisträger Christian Wetzel von Voxelgrid besonders gut gelang. Mit viel Hightech ist das Unternehmen in der Lage schnell und einfach 2D-Pläne für Bestandsgebäude zu generieren und somit eine digitale Grundlage für das große Potenzial im Sanierungssektor zu schaffen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellern und Referenten unter bim-world.de.
Die nächste BIM World findet am 2. und 3. April in Paris sowie am 26 und 27. November 2019 in München statt.

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