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Foto: Xiao Kaixiong

Blüten in Edelstahl: Rosenmuseum in Peking

Ein 100 Hektar großer neuer Park, ein 20.000 Quadratmeter großes Kongresszentrum und ein Rosenmuseum: Wer sich davon überzeugen möchte, dass in China alles eine Nummer größer ist, kann dies im Sommer 2016 beim asiatischen Regionalkongress des Welt-Rosenzuchtverbandes WFRS im Süden von Peking tun. Die »World Federation of Rose Societies« versteht sich als Dachverband von mehr als 100.000 Rosenliebhabern weltweit, die einer seiner 41 Länderorganisationen angehören.

NEXT Architects, ein Architekturbüro mit Niederlassungen in Amsterdam und Peking, gewann 2014 den internationalen Wettbewerb für den 17.000 m großen Museumsneubau. Ihr Entwurf orientiert sich – wenngleich stark abstrahiert – am Vorbild altchinesischer Hofhäuser mit ihren von Mauern umgebenen Gärten. Ähnliche halbprivate Außenräume wollten die Architekten auch beim Rosenmuseum schaffen. Die Rolle der Gartenmauer fällt dabei der äußeren Edelstahlhülle zu, die Fassade und Schatten spendendes Dach in einem ist. Sie ist 300 Meter lang, bis zu 17 Meter hoch und mit einem großformatigen Rosenblütenmotiv perforiert, das Thema und Inhalt des Museums weithin sichtbar nach außen symbolisiert.

Im Gegensatz zu diesem halboffenen Zwischenbereich ist der innere Museumsbau fensterlos; seine Fassaden erhielten eine Verkleidung aus Profilglastafeln. In seinem Inneren wird mit viel Multimediaspektakel und nicht ohne Kitsch die Rolle der Rose in der chinesischen Kunst, Kultur und Mode thematisiert. 

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