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Bronze zum Gedenken

In Berlin wurde am 13. Juni 2007 der Gewinnerentwurf für das Bundeswehr-Ehrenmal vorgestellt. Eine Kommission hatte sich unter den Vorschlägen verschiedener Architekturbüros für den Entwurf von Andreas Meck Architekten aus München entschieden. Für das Gedenken an im Dienst getötete Bundeswehrangehörige soll eine Bronze-Halle für rund drei Millionen Euro entstehen.

Geplant ist, das Ehrenmal auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums für Besucher frei zugänglich zu machen. Bei der Vorstellung lobte Bundesverteidigungsminister Jung den Entwurf als "einen würdigen Rahmen", um der 2600 Soldaten und Zivilisten zu gedenken, die bei Bundeswehreinsätzen seit 1995 ums Leben gekommen sind. Aus dem Text des Architekten: Das Ehrenmal ist ganz an die Grundstücksgrenze gerückt. Das Einhalten der Sicherheitsvorschriften erfolgt am Ehrenmal selbst, indem ein wandartiges Schiebeelement entweder Straßenseite oder Paradeplatz abschließt. Es gibt zwei verschiedene Zugangssituationen. Der einzelne Bürger betritt das Ehrenmal durch eine kleinere Öffnung, um in privater Form zu trauern. Die Wand zum Paradeplatz ist dann geschlossen. Wird die Wand verschoben, öffnet sich die Anlage mit einer großen Geste. Diese Dimension wird den offiziellen Trauerfeiern und Zeremonien gerecht. Die Öffnung korrespondiert mit den Fahnen. >> zum Profil von Meck Architekt

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