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Centre Pompidou-Metz

Eine außergewöhnliche Holzkonstruktion charakterisiert das neue Centre Pompidou in Metz, entworfen von Shigeru Ban und Jean de Gastines. Fotos des Tragwerks und Impressionen der Ausstellungsräume sehen Sie hier.

Architekten: Shigeru Ban Architects Europe, Paris und Jean de Gastines, Paris

Centre Pompidou-Metz, Shigeru Ban
Centre Pompidou-Metz, Foto: Didier Boy de la Tour

Das neue Centre Pompidou-Metz fällt schon von weitem durch sein weißes zirkuszeltähnliches Dach auf. Wie das Stammhaus in Paris ist es als innovatives, vielfältig zu bespielendes Kunst- und Kulturzentrum konzipiert, mit übereinander gestapelten Ausstellungsboxen, Veranstaltungsbereichen und der flexibel inszenierbaren Raumlandschaft der Eingangshalle. Das frei geformte Dach ist wie ein Tuch über die heterogenen Raumgruppen drapiert. Am Abend zeichnet sich durch die transluzente Dachmembran das sechseckige Muster der Holzkonstruktion ab. Die netzartige Struktur ist inspiriert von einem traditionellen chinesischen Strohhut, dessen hexagonales Geflecht in ein Tragwerk aus Brettschichtholzträgern übersetzt ist. Im Inneren überrascht die Raumfülle der 37 Meter hohen, lichtdurchfluteten Halle, die sich mit transparenten Fassaden aus gewellten Polycarbonatplatten und Hubtoren zum Vorplatz öffnet.

Claudia Fuchs

Centre Pompidou-Metz, Shigeru Ban
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