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Die digitale Transformation des Bauens

Erinnert sich noch jemand an die ACS, die Fachmesse für Computersystem im Bauwesen, die die Architektenkammer Hessen in den frühen 90er Jahren in Wiesbaden und später in Frankfurt veranstaltete. Spätestens, als die ACS mit der Light + Building verschmolzen wurde, verschwand sie mehr oder minder aus der Wahrnehmung der Zielgruppe.

Digitalisierung und Vernetzung
Rund 15 Jahre später haben sich die Baubranche und natürlich Soft- und Hardwareanbieter, aber auch Architekten, Ingenieure und Fachplaner neu aufgestellt. Die Zukunft des Bauens weltweit hängt heute maßgeblich auch von der IT-Branche ab. Statt der Einzelplatzlösungen von damals ist allerdings die Büro- und zunehmend auch »Gewerke«-übergreifende Vernetzung gefragt. Gleichzeitig wird die Digitalisierung am Bau durch Werkzeuge, die über künstliche Intelligenz verfügen, gepusht.

IT Branche reagiert mit breitem Angebot
Die Bandbreite heutiger Anforderungen an die IT für die Baubranche decken inzwischen ganz unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Bereichen ab. Darunter Softwarehäuser wie Autodesk, Projekt Pro, Sidoun und Softtech, das Startup Plan.One, Vergleichsplattform für Bauprodukte, aber auch Lösungsanbieter wie der Schalungsspezialist Doka oder Viega, die auf Gebäudetechnik spezialisiert sind, z-lab, ein Innovationslabor des Zeppelin Konzerns, oder das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP.

Selbstlernende Baustelle
»Die digitalBAU stellt die Digitalisierung des Bauens in den Mittelpunkt und ist für uns als neues Messeformat interessant, da es unser Thema Going Digital in den Fokus setzt.«, sagt Lutz Bettels, Vice President bei Bentley Systems Germany. »Das gibt uns die Möglichkeit, die gesamte Breite unseres Spektrums der Realitätsmodellierung, BIM Autorenwerkzeuge und Baumanagement sowie Common Data Environment und Digitale Zwilling Lösungen einem interessierten und ausschließlich fachkundigen Publikum zu präsentieren.«

Leica Geosystems, Teil von Hexagon, liefert Produkte, die Modelldaten mit standardisierten Schnittstellen vernetzen und die mit Schlüsseltechnologien wie Edge Computing zur Realitätserfassung ausgestattet sind. In Köln stellt Leica ihren BLK2GO vor, den ersten mobilen Imaging Laserscanner seiner Art. Das kabellose Handheld-Gerät digitalisiert Räume in 3D mithilfe von Bildern und maßgenauen Punktwolken in Echtzeit. »Das optimale Szenario der Vernetzung am Bau wäre die selbstlernende Baustelle. Dies würde bedeuten, dass künstliche Intelligenz den Architekten, Planern und Bauarbeitern assistiert und damit die Interaktion zwischen Arbeitern und Maschinen so effizient wie möglich gestaltet,« sagt Burkhard Böckem, CTO Hexagon Geosystems.

Mit zehn ihrer Marken ist die Nemetschek Group in Köln vertreten. »Die Zukunft der AEC/O-Industrie ist digital«, so Patrik Heider, CFOO und Vorstandssprecher des Unternehmens. Auch für ihn ist die Initiative der Messe München und des BVBS, ein neues Messeformat mit digitalem Schwerpunkt einzuführen, »genau der richtige Impuls für unsere Branche«.

Auf die Erstveranstaltung der digitalBAU freut sich auch Matthias Schneider, Geschäftsführer Digital Services beim Befestigungsspezialisten fischer: »Plattformen, die dazu dienen, sich mit Besuchern und anderen Ausstellern zu neuesten digitalen Produkten und Lösungen der Baubrache auszutauschen, gewinnen auch für uns zunehmend an Bedeutung. Die Digitalisierung ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.« Die Firma stellt in Köln unter anderem ihre Bemessungssoftware Fixpierience und verschiedene Apps vor.

Interessierte Besucher können ihren Messebesuch jetzt schon planen.

 

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