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Haworth Tompkins, Cambridge, Performing Arts Centre

Dramaturgisches Raumgefüge: Performing Arts Centre in Cambridge

Betritt der Besucher das Gelände, führt ein gepflasterter Weg am grünen Rasen vorbei zum Eingang. Die Tür liegt an einer abgeschrägten Ecksituation im Sockelbereich des Baukörpers. Darüber erhebt sich eindrucksvoll eine gläserne Fassade in die Höhe. Schon von außen lenkt die hölzerne Deckenkonstruktion im Innenraum die Aufmerksamkeit auf sich. 

Foyer mit Galerie
Der großzügige Foyerbereich dient im normalen Schulalltag als Café und Pausenbereich für Schüler und Mitarbeiter. Auf den umlaufenden Galerien bieten sich Ausblicke in die Umgebung oder nach unten ins Foyer. Zusätzlich gibt es einige Sitzmöglichkeiten, die in Wandnischen eingelassen sind.

Ein besonderer Hingucker ist das Textilkunstwerk von der schottischen Künstlerin Victoria Morton, die in einem didaktischen Austausch mit den Schülern arbeitete und einen bunten Wandbehang gestaltete, der im Foyer beide Ebenen verbindet.

Auditorium 
Das Auditorium mit 400 Sitzplätzen bietet Platz für die Darbietungen der Schüler. Gestalterisch nimmt sich die technische Ausstattung zurück, während die Zuschauerränge mit ihren gelben und orangenen Stühlen auffällig leuchten. Hinter der Bühne vervollständigen Umkleiden und Technikräume das Raumprogramm.

Aspekt der Nachhaltigkeit
Im Hinblick auf Nachhaltigkeit fiel die Materialwahl vorrangig auf widerstandsfähige, natürliche Baustoffe wie Holz, handgefertigte Ziegel und Betonfertigteile. Außerdem sorgt eine große Erdwärmepumpe dafür, dass das Gebäude mit einem Minimum an Energie auskommt. Das Dach der Klassikabteilung ist begrünt und über dem Auditorium sind Photovoltaikmodule montiert. Für eine natürliche Belüftung sorgen die hohen Fenster im Foyer, die sich automatisch öffnen und schließen, je nach Witterung und Außentemperatur.

Namensgeber für das Gebäude ist ein ehemaliger Schüler der Privatschule, der später Direktor des National Theatre wurde: der kürzlich verstorbene Peter Hall.

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