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Eine neue Hülle

Architekten: LAN Architecture

Die Gemeinde wünschte sich einen öffentlich nutzbaren Ort als Anziehungspunkt für diese Gegend: In dem unauffälligen zweigeschossigen 60er-Jahre-Gebäude sollte ein Treffpunkt zum Spielen für Kinder entstehen. Trotz des schmalen Budgets und den gegensätzlichen Anforderungen, gleichzeitig offen und introvertiert zu sein, gelingt den Architekten eine unkonventionelle Antwort auf diese Bauaufgabe: Eine neue Hülle aus Sichtbeton stülpt sich über den Bestand und verleiht dem Gebäude durch ihre kraftvolle Außenwirkung mit wenigen Öffnungen die nötige starke Präsenz, die dieser öffentliche Ort braucht. Gleichzeitig entsteht ein geborgener Raum für Kinder. Durch die skulpturale Außenhaut – bestehend aus einer freitragenden, teilweise gefalteten Betonkonstruktion – bilden sich verschiedenartige Raumformen. Ein großzügiger hoher Eingangsbereich öffnet sich im neu entstandenen Zwischenraum; durch Oberlichter fällt Licht in diesen Raum. Auf der Terrasse des oberen Geschosses befindet sich ein Spielhof für die Kinder. Für die an Bretterschalung erinnernde Oberfläche der Betonierung wurden Strukturmatrizen eingesetzt. Pigmenteinstreuungen verleihen der Fassade einen grünlichen Schimmer.

Spielhaus, LAN Architecture
Vor dem Umbau
Spilhaus, LAN Architecture
( Foto: Jean-Marie Monthiers et LAN architecture)
Spielhaus, LAN Architecture
Nach dem Umbau
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 1+2/2010

Bauen mit Beton

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