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Energetische Sanierung in Deutschland zu gering

In Deutschland müssten jährlich weit mehr Wohnungen energetisch saniert werden als bisher, um die Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von db research, die Forschungsabteilung der Deutschen Bank. Ob dies allerdings mit dem bisherigen Fördervolumen zu erreichen ist, bezweifeln die Forscher.

Die Sanierungsquote könnte dann auf 1,4 Prozent jährlich steigen, was bedeutete, dass bis 2030 rund 32 % des Wohnungsbestandes auf den 7-Liter-Standard (Heizwärmebedarf 70 kWh/m²a) saniert wären.

Besonders anspruchsvoll ist indes auch dieses Szenario nicht. Es würde bis 2030 lediglich Energieeinsparungen im Wohnungsbestand von knapp über 20 Prozent (für Heizwärme und Warmwasser) gegenüber heute bedeuten. Wollte man das Einsparziel von 30 Prozent bis 2030 tatsächlich umsetzen, müssten bis 2030 jährlich rund 2 Prozent aller Wohnungen saniert werden. Dies wäre laut db research „nur erreichbar, wenn starke Energiepreisanstiege durch sehr umfangreiche Politikmaßnahmen flankiert würden.“ Unter anderem zählen die Forscher hierzu „ massive Änderungen im deutschen Mietrecht (...), damit der beste Anreiz zur energetischen Sanierung, nämlich das eigene Interesse der Mieter und Vermieter, zum Tragen käme.“

Studie „Bauen als Klimaschutz“ von db research:
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