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Festspielhaus Hellerau

In Hellerau, der unter Leitung Richard Riemerschmids errichteten ersten Gartenstadt Deutschlands, entstand 1911 das Festspielhaus, einer der wichtigsten Theaterbauten seiner Zeit. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 fand die Entwicklung ein jähes Ende, das Festpielhaus wurde besetzt. Nach 1945 ging das Haus in den Besitz der Roten Armee über. Seit 1994 gehört es dem Freistaat Sachsen, seit 1998 wird es von der Europäischen Werkstatt für Kunst und Kultur Hellerau e.V. verwaltet. Um den Erhalt der inzwischen stark sanierungsbedürftigen Anlage langfristig zu sichern, wurde 1999 auf Grundlage eines internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerbs ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Ziel ist es, mit der Sanierung an die Geschichte des Hauses anzuknüpfen. Noch ist die weitere Finanzierung des Projekts nicht gesichert, mit der Entscheidung der Stadt Dresden für ein Europäisches Zentrum für Moderne Kunst könnte sich das ändern.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2003

Umnutzung Ergänzung Sanierung

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