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Human Centered Workplace, Wilkhahn, 1zu33

Human Centered Workplace: Szenarien für zukünftige Büroarbeitsplätze

Zum ersten Mal seit Beginn der Industrialisierung rückt die Digitalisierung den Menschen selbst wieder in das Zentrum der Wertschöpfung. Aber auch der demografische Wandel, Fachkräftemangel, die Internationalisierung der Management- und Mitarbeiterstrukturen und nicht zuletzt die aktuelle Dynamik im Kontext der Pandemie unterstreichen die Dringlichkeit von Bürokonzepten, die die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt stellen

Erkenntnisse für die Bürogestaltung
Die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Studien und Fallbeispielen zu Veränderungen der Büroarbeit sowie die eigene, über Jahrzehnte gewachsene Unternehmenskultur und vielfältige internationale Projekterfahrungen hat Wilkhahn nun in dem Planungsansatz des »Human Centered Workplace« gebündelt. Dieses beruht auf folgenden Erkenntnissen: Zukunftsfähige Bürokonzepte müssen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigern, die Kollaboration fördern, die Identität stärken und Sinn stiften. In der näheren Beschäftigung mit diesen vier Aspekten wird deutlich, dass sie alle miteinander verbunden sind. Deshalb ist es erfolgsversprechend, jede Entscheidung rund um die Bürogestaltung daraufhin zu überprüfen, ob und wie sie sich untereinander beeinflussen. Je besser sich die vier Aspekte gegenseitig stützen, desto effektiver und tragfähiger ist die Lösung.

Das virtuelle Modell
Idealtypische Lösungen für den »Human Centered Workplace« hat das Unternehmen aus Bad Münder nun in Kooperation mit Architekten und Innenarchitekten von 1zu33 in ein virtuelles Modell übertragen. Dieses ist in einer realen Umgebung im Stadtteil Nordhavn in Kopenhagen verortet. Gewählt hatte man den Ort auch deshalb, weil die dänische Hauptstadt als attraktives Labor für zukunftsweisende Work-Life-Konzepte gilt. In dem Modell transformierten die Planer einen realen Gebäudebestand in ein virtuelles »Wilkhahn-Haus«, dessen Außen- und Innenräume in den Stadtraum eingebettet sind. Die architektonische Konzeption entspricht der intendierten Nutzung: Während das Erdgeschoss den Dialog mit der Öffentlichkeit fördert, sind im ersten Obergeschoss diejenigen Bereiche untergebracht, die von den Mitarbeitenden ausschließlich intern genutzt werden.

Beispielhafte Szenarien
Zehn beispielhafte Szenarien bilden die verschiedenen Ausprägungen der Kernfunktionen »Work«, »Meet«, »Innovation«, »Community« und »Learn« ab. In ihnen wird das Zusammenspiel der Dimensionen des »Human Centered Workplace« konkret sichtbar. Um den Planungsansatz auch interaktiv erlebbar zu machen, werden auf Basis dieser digitalen Projektion weitere Schritte wie VR-Technologie integriert werden. Die Flexibilität der Raummodule bietet die Möglichkeit, sie an spezifische Anforderungen individuell anzupassen. Denn schließlich stehen immer die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt.

Der Planungsansatz ist auf der Webseite des Unternehmens abrufbar und auch als gedruckte Publikation erhältlich. Weitere Informationen: www.wilkhahn.com

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