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Ingo Maurer intim. Design or what?, Neue Sammlung, Pinakothek der Moderne, Residenztheater München

Ingo Maurer intim. Design or what?

Der kürzlich verstorbene Ingo Maurer zählt zu einem der prägendsten Lichtgestalter unserer Zeit. Seit den 1960er-Jahren ist er bekannt für seine gestalterischen Experimente mit Glühbirnen, überzeugt mit seinen vielseitigen Entwürfen und ist stets ein Vorreiter in der Anwendung der neuesten technologischen Entwicklungen im Lichtdesign. Dabei setzte er sich nicht nur kritisch sondern mitunter auch politisch mit diesen Veränderungen der Technik auseinander – Technologie erfüllt für ihn keinen Selbstzweck, sondern dient vielmehr als Werkzeug für die Realisierung seiner Entwürfe.

Bis zuletzt wirkte er an den Vorbereitungen dieser Einzelausstellung in München mit, in der zahlreiche Objekte einen Querschnitt seiner Arbeit zeigen. Verschiedene Themenschwerpunkte, die Ingo Maurer im Laufe seines Schaffens immer wieder beschäftigen, führen als übergeordnete Begriffe durch die Ausstellung: „Spiel mit Licht und Schatten", „Motten umtanzen das Licht", „Trompe-l'œil" und „Charaktere und Typen". Zu sehen sind einerseits Maurers frühe Klassiker, wie zum Beispiel Bulb und Giant Bulb (1966), die bekannten YaYaHo Niedervolt Halogen-Seilspannungssysteme aus den 1980er-Jahren, aber auch seine größten ikonischen Werke von Lucellino bis hin zur Zettel'z-Lampe. Zu den Höhepunkten zählen das speziell für den zehn Meter hohen Ausstellungsraum angefertigte „Golden Ribbon" sowie die Sonderausführungen der „Eclipse Ellipse", die die große Wandfläche des Raumes strukturieren und durch ihre Bewegung ein faszinierendes Schattenspiel auf den Boden projizieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Ingo Maurers Installationen und großen Interventionen im öffentlichen und privaten Raum, mit denen er international Zeichen setzte. Mittels Renderings, Fotografien und Modellen werden dem Besucher diese realisierten Gestaltungsaufträge näher gebracht.

Nach zahlreichen Präsentationen seiner Werke in Museen aller Welt ist dies, nach 1992 in der Villa Stuck, die erste Einzelausstellung in seiner Wirkstätte München. Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit des Teams der Ingo Maurer GmbH und Dr. Angelika Nollert (Direktorin »Neue Sammlung, Pinakothek der Moderen«) sowie Dr. Xenia Riemann-Tyroller (Kuratorin »Neue Sammlung, Pinakothek der Moderne«) entstanden und läuft noch bis zum 18. Oktober 2020.

Weitere Informationen finden Sie unter pinakothek.de

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