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Interferenzen / Interférences

Das Thema der umfangreichen Ausstellung "Interferenzen / Interférences" im DAM in Frankfurt a. M. ist die architektonische Beziehungsgeschichte zwischen Frankreich und Deutschland. Beginnend mit der Französischen Revolution und ihren Umwälzungen durchlaufen sie die Architekturen des Industriezeitalters und der Moderne über zwei Jahrhunderte und münden in die Gegenwart des vereinigten Europas.

Ort: Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main
Eröffnung: Mittwoch, 2. Oktober 2013, 19 Uhr
Datum: Donnerstag, 3. Oktober – Sonntag, 12. Januar 2013

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Musée d’art moderne et contemporain de Strasbourg und des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt, anlässlich des 50-Jährigen Jubiläums des Élysée Vertrages. Sie vermittelt erstmals einen Überblick über die architektonischen und städtebaulichen Interaktionen zwischen Frankreich und Deutschland von den Jahren nach der Französischen Revolution und dem Ersten Kaiserreich bis in die Gegenwart und beleuchtet so die deutsch-französische Geschichte anhand von Baukunst und Urbanismus auf neue Art.

Gezeigt werden u.a. Arbeiten von Karl Friedrich Schinkel, Viollet-le Duc, Friedrich Weinbrenner, Victor Hugo, Fernand Léger, Walter Gropius, Le Corbusier, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Schmitthenner, Georges Candilis, Rob Krier, Jean Nouvel, Dominique Perrault und Martin Haller.

Mit über 400 selten oder noch nie gezeigten Exponaten veranschaulicht die Ausstellung die Vitalität der deutsch-französischen Austauschbeziehungen anhand einer Vielfalt unterschiedlicher Träger und Medien: Pläne, Architekturzeichnungen, Modelle, Fotografien, Filme, Bücher und Kunstwerke.

Seit 1800 standen immer wieder Bauten, Architekturdoktrine und urbanistische Visionen im Fokus der Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich. Diese werden in der Ausstellung in einer Vielzahl von Episoden lebendig. Die Schau dokumentiert die wechselnden Leidenschaften der Entwerfer aus beiden Ländern zwischen Neugier, Bewunderung, nationalistischer Konfrontation, Rivalität, Dialog und Zusammenarbeit.

Die Schau beleuchtet die Auseinandersetzungen über Gotik und Klassik, Industriezeitalter bis hin zur Krise der Moderne und Rückkehr der Urbanität zwischen 1960 und 1980 und schließlich die europäischen Entwicklungen seit dem Mauerfall.

Mehr dazu auf www.dam-online.de

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2013

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