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Internationaler Trend – Building Information Modeling

Building Information Modeling
Foto: Hersteller

Building Information Modeling (BIM), die Integration sämtlicher Daten einer Immobilie vom Planen und Realisieren bis hin zum ­Betreiben und Vermarkten in einem digitalen 3-D-Modell, ist in Deutschland stark im Kommen. Nachdem sich die Methode in ­Dänemark, Norwegen, Finnland, den Niederlanden und Großbrittanien bei öffentlich finanzierten Bauvorhaben bereits etabliert hat, wird derzeit im Europäischen Parlament die Nutzung von BIM als energie- und kostensparende Lösung diskutiert.

Als Spezialist für Software rund um das Immobilien Lebenszyklus Management (ILM) unterstützt die Conject AG mit Hauptsitz in München ebenso wie BIM die Prozessoptimierung. Das Portfolio bietet für die 3-D-
Visualisierung Lösungen in den Dimensionen Zeit (4D), Kosten (5D) und Material (6D) durch eigene Produkte sowie durch die Möglilchkeit, andere Systeme einzubinden. So können beispielsweise die BIM-Projekte aus 3-D-Planungsprodukten für Tragwerks-und Gebäudeplanung sowie Gebäudetechnik über eine Revit-Schnittstelle in der internetbasierten Projektplattform »conjectPM« verwaltet werden. Hier können BIM-Projekte über einen integrierten 3-D-Modell-Viewer angezeigt und miteinander verglichen werden. Zukünftig wird es auch möglich sein, die in Großbritannien üblichen Datenformate COBie (Construction Operations Building Information Exchange) und IFC (Industry Foundation Classes) einzupflegen. Anwender können im COBie-Format Teildatenmengen zur Gebäudeinformation – wie zum Beispiel Teilelisten, Produktdatenblätter oder Garantien – und im offenen IFC-Format Gebäudestruktur- und Facility-Management-Daten in die Projektplattform integrieren. Gemeinsam mit seinen BIM-nutzenden Kunden hat das Softwarehaus zehn Kernprozesse identifiziert, die unterstützt werden – entweder über Produkte wie die Projektplattform conjectPM, die Kostenmanagement-
Software »conjectCM«, die Facility-Management-Software »conjectFM« und die Mängelmanagement-Software »conjectMI« oder als Common-Data-Environment (CDE), das Daten aus anderen Systemen über Schnittstellen sammelt.

Ein aktuelles Beispiel für die Prozessoptimierung bei internationalen Architekturprojekten ist der Bau des neuen 64000 m2 großen Hochschulgebäudes der École normale supérieure de Cachan im Süden von Paris. Die Architekten vom Renzo Piano Building Workshop und das französische Ingenieurbüro Architectes Ingénieurs Associés (AIA) nutzen für das Bauvorhaben conjectPM. Die internetbasierte Projektplattform erfüllt laut AIA alle Anforderungen zur Realisierung ­ihrer BIM-Projekte und erleichtert durch kontinuierliche Optimierungen die tägliche Projektarbeit. Conject ist Mitglied in sämtlichen BIM-Standardisierungsgremien, wie build-ingSMART (D), IG Lebenszyklus Hochbau (A), BIM (GB), und BIM regional ubs (GB).

¥  Conject AG
 +49 (0)89 95414-0
www.conject.com

Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 12/2014

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