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Kamerunische und Aachener Studenten forschen zu traditioneller Architektur

Ein außergewöhnliches Studien- und Forschungsprojekt führte im Juni dieses Jahres den DETAIL-Stipendiaten Niklas Fanelsa, Studenten und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Denkmalpflege und Technischen Ausbau der RWTH Aachen nach Kamerun. Im Norden des Landes soll in der Ortschaft Boboyo eine Vorschule entstehen, deren Bauweise sich an tradierten Baustoffen und Baukonstruktionen der Sahel-Zone orientiert. Das Team untersucht, im Rahmen einer Forschungskooperation mit der Universität von Maroua die Potenziale tradierter Baustoffe und Baukonstruktionen der Sahel Zone. Für ein erfolgreiches Projekt ist die Partnerschaft zu den lokalen Institutionen und der NGO Ident.africa (eine deutsch-kamerunische Hilfsorganisation) sehr wichtig. In einem vorangegangenen Entwurfsworkshop in Aachen erarbeiteten die kamerunischen und deutschen Studenten gemeinsam Bauteile in Hinblick auf baustoffliche, konstruktive und bauklimatische Parameter. Vor Ort in Maroua bauten die vier Teams aus jeweils zehn Studenten in einem intensiven fünftägigen Workshop vier 1:1-Experimentalbaukörper auf. Basierend auf den Konzepten wurde jedes der Testhäuser mit anderen Konstruktionsparametern und unter Verwendung lokaler Materialien errichtet. Die Bewertung der Messergebnisse bildet die Grundlage für die Konzeption der Bauelemente. Im Frühling 2012 wird die Schule als kooperatives Selbstbauprojekt durch das Team der kamerunischen und deutschen Studenten entstehen.

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