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Allianz Arena, München, Sportbauten, Stadion, Beleuchtung, LED, Philips

LED-Event- und Sportfeldbeleuchtung für die Allianz Arena in München

München hat mit ihren Stadien bereits mehrfach Architekturgeschichte geschrieben. Zum einen bescherte die bahnbrechende ingenieurtechnische Leistung des Büros Behnisch & Partner gemeinsam mit Frei Otto, die 1972 zur Errichtung der Zeltdachkonstruktion im Olympiagelände und über Teilen des Olympiastadions geführt hat, der Stadt ein einzigartiges Wahrzeichen. Zum anderen haben Herzog & de Meuron mit dem unter dem Namen Allianz Arena geführten Fußballstadion seit 2005 eine weitere Architekturikone geschaffen. Deren Strahlkraft überschreitet die Stadtgrenze buchstäblich zwar nur gering, symbolisch jedoch weitreichend.

LED-Fassadenbeleuchtung statt Leuchtstoffröhren und Farbglas
Wesentlicher Bestandteil des Entwurfs ist die in der Ansicht flächendeckend beleuchtete Fassade, die regelmäßig nicht nur in den Vereinsfarben der Heimmannschaft leuchtet. Im Jahr 2014 entschieden sich die Betreiber für eine »Lichtsanierung« der charismatischen Hülle, die sich aus rautenförmigen Luftkissen mit 0,2 mm dicken Wänden aus ETFE zusammensetzt. Sie ließen durch das Unternehmen Philips Lighting die gesamte Fassadenbeleuchtung bis zum Sommer 2015 auf LED umstellen. Dies hatte einerseits eine Ersparnis von 60 % an Energie gegenüber der bislang eingesetzten Leuchtstoffröhren zur Folge und andererseits eine exponentielle Steigerung des Farbspektrums, in der die Sportstätte nach außen strahlen kann.

LED dringt in die etablierte Domäne von Halogen-Flutlicht ein
In weitaus mehr Stadionbereichen wurden nun seit der Sommerpause 2017 herkömmliche Lichtquellen zugunsten der weitaus effizienteren LED-Lichttechnologie ausgetauscht. Dabei ist die Sportfeldbeleuchtung, also das Flutlicht, eigentlich eine etablierte Domäne konventioneller Halogen-Metalldampfstrahler. Dies liegt unter anderem an den hohen Beleuchtungsstärken, die für die Übertragung von Fernsehbildern in Ultra-HD-Qualität, also in extrem hoher Auflösung, notwendig sind. Mit ArenaVision LED hat Philips Lighting ein Hochleistungsscheinwerfersystem entwickelt, das die Anforderungen der Fernsehübertragung sowie die Vorgaben der nationalen und internationalen Sportverbände, wie UEFA oder DFL erfüllt. Dieses LED-Flutlichtsystem beleuchtet nun auch das Spielfeldgeschehen in der Münchner Arena. Darüber hinaus ist das System mit weiteren Beleuchtungs-, Bild- und Tonwiedergabesystemen vernetzt. Durch eine neuartige Eventbeleuchtung lassen sich im Stadion außerhalb der Sportwettkämpfe auch showartige Einlagen, wie beispielsweise der Einzug der Spieler, oder spezielle Lichteffekte im Rahmen von Großereignissen, multimedial inszenieren.

Licht der Zukunft ist Licht, das denken kann
Doch auch weitere Bereiche im Inneren der prestigeträchtigen Sportstätte profitieren von innovativen und teilweise eigens entwickelten LED-Lichtlösungen von Philips. Das Unternehmen sieht in der vernetzten, intelligenten Lichttechnik die Zukunft für jegliche Alltagsbereiche. So könnten beispielsweise im Einkaufsladen sensorgesteuerte Lichtdioden den Weg zum gewünschten Produkt weisen. Im Büro könnten neben der längst etablierten, tageszeitabhängigen Arbeitsplatzbeleuchtung auch Daten über Lichttechnik gesammelt werden: Wurde ein Raum, der lediglich nutzerabhängig beleuchtet wird, nicht genutzt, würde die Reinigung hier eingespart werden können. Dazu sind Aspekte der Sicherheit und Energieeinsparung, beispielsweise durch adaptive Beleuchtung von verkehrsrelevanten Flächen, längst im Alltag angekommen.

Intelligente Lichttechnik für Spieler und Besucher
Die langen, tageslicht fernen Flure im VIP-Bereich der Allianz Arena wurden mit eigens entwickelten Deckenaufbauleuchten ausgestattet, die ihre Lichtintensität erhöhen, sobald eine Person sich nähert. Des Weiteren umfasst das eingesetzte LED-Beleuchtungssystem ArenaExperience von Philips aufeinander abgestimmte Lichtlösungen für die Umkleiden und Physiobereichen der Spieler, für die Tribünen und Zugänge der Besucher bis hin zu den Parkhäusern, wo sich das Licht lediglich bei Nutzung einschaltet. Ebenso wie bei der Fassade verfügen Teile der Gastronomiebereiche über das Spektrum von 16 Millionen, stufenlos einstellbaren Farbtönen, die – sofern dies gewünscht wird – den architektonischen Gestaltungsspielraum auch lange nach Fertigstellung der Sportstätte langfristiger weitern.

www.philips.de/lighting

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 3/2018

Konzept: Bühnenbauten

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