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Mit Schiefer saniert

Schieferfassade von Rathscheck Schiefer

Eine Mischform aus Sanierung und Neubau hat der Architekt Christoph Kalb an der Raiffeisenbank im vorarlbergischen Wolfurt realisiert. Das Gebäude, einstmals von einem Satteldach gekrönt, wurde bis auf sein Betonskelett zurückgebaut, um ein Geschoss aufgestockt und mit einer vollständig neuen Fassade versehen. Dabei sank unter anderem der Heizwärmebedarf von 190 auf 25 kWh/m2a. Hinter der neuen Schieferfassade verbergen sich in zwei Lagen insgesamt 30 cm Wärmedämmung. Die Fassadenverkleidung wurde in dynamischer Deckung mit Rathscheck-Schiefer versehen. Das Sockelgeschoss und das seitliche Treppenhaus erhielten eine Deckung mit 5, 10 und 15 cm hohen Gebinden im unregelmäßigen Wechsel. Am Hauptbaukörper sind die Gebinde dagegen einheitlich 20 cm hoch; hier variiert jedoch die Breite der Schieferschindeln. Die exakt im Fensterraster geplante Schiefer­deckung wurde auf 20 cm dicke, mit einer Vollschalung beplankte Holz-Dämmelemente genagelt. Exakt in die Dämmebene sind die neuen, dreifach verglasten Fenster integriert, die von stark auskragenden Aluminiumfaschen gerahmt werden. 

Schieferfassade von Rathscheck Schiefer
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