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Tezuka, Kindergarten, Tokio

Moriyama-Preis 2017: Kindergarten in Tokio überzeugt

Die Architekten wollten ein Gebäude ohne tote Ecken, ein Haus, welches das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Ein ovaler Grundriss, fließende Innenräume, ein begehbares Dach und ein großzügiger und zugleich übersichtlicher Innenhof bieten den Kindern einen großen Bewegungsfreiraum. Entgegen den konventionellen Typologien von Bildungsbauten mit abgeschlossenen Klassenräumen und langen Fluren, zielen die Architekten auf die Möglichkeit einer freien Persönlichkeitsentwicklung der Kinder ab. Das begehbare Dach des eingeschossigen Baus wird zur scheinbar unendlichen Spielwiese. Die faltbare Glasfassade ist zu zwei Dritteln des Jahres geöffnet. So wird nicht differenziert, wo »außen« aufhört und »innen« anfängt.

Für diesen Entwurf gewinnen die japanischen Architekten den mit 100.000 US-Dollar dotierten Preis, der alle zwei Jahre vom Royal Architectural Institute of Canada (RAIC) vergeben wird.
Besonders überzeugend war für die Jurymitglieder »(...) die schiere Freude, die in dieser Architektur spürbar ist«.  

Wie sich der Bau in der Praxis bewährt, erläutert der Architekt Takaharu Tezuka in einem Film, der am 24. Januar 2008 bei einem Besuch der Redaktion DETAIL in München entstanden ist.

Einen ausführlichen Artikel über den Fuji Kindergarten in Tokio finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 2008/3.

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