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Nachhaltige Baumaterialien, ja bitte - aber wer zahlt dafür?

Der Weg vom Lippenbekenntnis zum wirklichen Handeln kann mitunter weit sein – auch in der Architektur. Eine Umfrage hat nun in sechs europäischen Ländern ermittelt, wie hoch der wahrgenommene Bedarf an nachhaltigen Baumaterialien ist – und wie viele Bauherren tatsächlich bereit sind, in sie zu investieren.

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Kirei USA

Die Umfrage, Teil des von der niederländischen Beratungsgesellschaft Arch-Vision herausgegebenen „European Architectural Barometer“, umfasste insgesamt 600 Einzelinterviews. Befragt wurden Architekten, ob sie in ihrem Umfeld ein Interesse an nachhaltigen Baumaterialien wahrnehmen, und ob auf dieses Interesse voraussichtlich entsprechende Investitionen seitens der Bauherren folgen werden.

Dabei traten deutliche nationale Unterschiede zutage: Französische, britische und niederländische Architekten behaupten in starkem Maße, es gebe ein Interesse an nachhaltigen Baumaterialien, doch zumindest in den Niederlanden scheint der Wille der Bauherren gering, diese auch tatsächlich zu verwenden. Am höchsten war die (wahrgenommene) Bereitschaft zu tatsächlichen Investitionen mit 50% in Deutschland, während in Spanien nur 7% aller Befragten überhaupt einen Bedarf an nachhaltigen Materialien erkannten. Auffallend war in Spanien auch der hohe Anteil jener Architekten, die sich zum Thema „nachhaltige Baumaterialien“ noch überhaupt keine Meinung gebildet hatten.

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