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Ökologisches »Flaggschiff«

Interpane, ipasol, Sonnenschutzglas, Unilever-Haus, Hamburg
Foto: Interpane / Adam Mørk

Das goldene Umweltzeichen der HafenCity Hamburg GmbH, der WAF Award (World Architecture Festival Award) und der internationale Bex Award (Building Exchange Award) belegen die nachhaltige und architektonische Klasse des Unilever-Hauses des Architekturbüros Behnisch. In der Fassade optimiert das »ipasol Sonnenschutzglas« von Interpane Glas Industrie die Energiebilanz: In warmen Monaten minimiert es die Klimatisierungskosten, in kalten sorgt es mit einem Dämmwert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) dafür, dass die Wärme im Inneren bleibt. Zum Energiekonzept gehört auch die Beleuchtung der Arbeitsplätze mit LED-Technik. Dadurch liegt der Stromverbrauch um bis zu 70% niedriger als mit Halogenlampen. Weil durch die Nähe zum Kreuzfahrtterminal die Emissionen von Schiffsmotoren zu berücksichtigen sind, sahen die Planer eine besondere Lüftung vor – ein Hybridsystem: die Grundbelüftung erfolgt mechanisch über einen so genannten Druckluftboden. Zuluft wird über ein Filtersystem in die Büros geleitet und von dort aus ins Atrium, wo die Luft aufsteigt. Die im rauen Seeklima aufgewirbelten Tröpfchen können die Fassade verunreinigen. Um sie zu schützen, aber auch aus Designgründen, ist ihr eine einlagige, volltransparente Kunststoffhülle vorgesetzt. Der Fassadenzwischenraum ist belüftet und kann so zur angenehm zuglosen Frischluftzufuhr bei geöffneten Fenstern genutzt werden.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2010

Fassaden

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