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Watersquare in Rotterdam, De Urbanisten

Rotterdam: Erstes Rückhaltebecken mit Aufenthaltsqualität

DETAIL: Herr van Peijpe, der Watersquare in Rotterdam findet weltweite Beachtung und er ist das erste realisierte Projekt Ihrer Philosophie des »Engaged Polytechnical Urbanism«. Was verstehen Sie darunter?
Dirk van Peijpe: Unsere heutigen Aufgaben als Planer werden immer komplexer. Um die wachsenden Herausforderungen der Klimaveränderungen bewältigen zu können, genügt es nicht mehr, wenn Spezialisten wie Landschaftsarchitekten, Städtebauer oder Ingenieure getrennt voneinander arbeiten. Um die knapper werdenden Ressourcen an öffentlichem Raum oder finanziellen Mitteln angesichts der zunehmenden Verdichtung unserer Metropolen effizient einsetzen zu können, müssen Projekte transdisziplinär angepackt werden. Mit unserem Büro »De Urbanisten« beschäftigen wir uns damit, wie man mit technischer Infrastruktur unsere Städte an die Folgen des Klimawandels anpassen kann. Gleichzeitig überlegen wir uns, mit welchen landschaftsplanerischen Mitteln wir diese Infrastruktur in attraktive Aufenthalthaltsbereiche verwandeln können, damit sich die Anwohner dort wohl fühlen und auch die umliegenden Gebäude aufgewertet werden. Der Begriff »Engaged Polytechnical Urbanism« bedeutet also nichts anderes als die Integration der sozialen, technischen und stadträumlichen Aspekte.

Hat es Sie als Stadtplaner nie gereizt, Gebäude anstelle von Freiräumen zu planen?
Nein. Das unterscheidet uns ja gerade von anderen Stadtplanungsbüros, aber auch von klassischen Landschaftsarchitekten. Uns interessiert die Stadt als Infrastruktur eines sich ständig verändernden Organismus. Durch diesen metabolistischen Blick sehen wir eine wichtige Aufgabe darin, bestehende Stadträume lebenswerter zu gestalten – zum Beispiel mit angemessenen Straßenprofilen oder einer für bestimmte Funktionen abgestimmten Stadtmöblierung.

Bei Landschaftsarchitektur steht meist die ­Vegetation im Vordergrund. Sie interessieren dagegen mehr die Nutzer. Weshalb?
Mein Büropartner Florian Boer, mit dem ich vor sieben Jahren »De Urbanisten« gegründet habe, hat sich bereits im Studium mit dem Verhalten von Menschen im öffentlichen Raum beschäftigt. In den 1980er-Jahren war Landschaftsplanung noch eine untergeordnete Disziplin. Es war die Zeit der Grand Projects in Paris, der großen Monumente. Der Raum zwischen den Gebäuden wurde nur als Abstandsfläche gesehen – er blieb dem Verkehr und der Infrastruktur vorbehalten. Erst mit Projekten wie dem Parc de la Villette, den Platzgestaltungen in Barcelona oder auch dem Schouwburgplein hier in Rotterdam sind Projekte der Landschaftsplanung in den Mittelpunkt der Architekturdiskussion gerückt. Die Belange der Nutzer wurden in diesem architekturtheoretischen Diskurs oft zu wenig berücksichtigt. Deshalb richtet sich unser Fokus auf die soziale Funktion des öffentlichen Raums. Inspirationsquellen sind für uns Christopher Alexander, der dänische Landschaftsarchitekt Jan Gehl oder William H. Whyte mit seinem Buch »The Social Life of Small Urban Spaces«.

Das erklärt aber noch nicht Ihr Engagement für klimaangepassten Städtebau.

Als Al Gore 2005 mit seinem Film über die Folgen des Klimawandels die ganze Welt aufgerüttelt hat, brachte das auch uns zu der Überzeugung, dass wir das Thema zu einem wichtigen Teil unserer Arbeit machen müssen. Der integrale Ansatz, die Zielsetzungen unterschiedlichster Bereiche in einem Gemeinschaftsprojekt zu bündeln, ist natürlich nicht neu. Jahrhundertelang waren Architektur, Städtebau, Ingenieurbau und insbesondere Wasserbau in einer Hand – als Abteilungen des Militärwesens. Denn nur dort gab es die Expertise in Logistik und eine klare Befehlsstruktur für schnelle Entscheidungsfindung bei großen Projekten. Denken Sie an die Abhandlungen über Brückenbau bei Vitruv, die Projekte von Leonardo da Vinci als Wasserbauingenieur in Oberitalien oder an Willem Nicolaas Rose, der gleichzeitig Architekt und Offizier war. Rose ließ im übervölkerten Rotterdam des 19. Jahrhunderts sogenannte Singels anlegen – das sind offene Abwasserkanäle nach dem Vorbild der Amsterdamer Grachten – und hat so die Stadt von den ständig wiederkehrenden Choleraepedemien befreit und attraktive öffentliche Grünräume geschaffen.

Weshalb fasziniert Sie ausgerechnet das Element Wasser?
Wenn man in den Niederlanden aufwächst, ist Wasser allgegenwärtig: Von oben kommt es als Regen, vom Meer als Sturmflut, von den Flüssen als Hochwasser und von unten drückt es, sobald der Grundwasserspiegel nur wenige Zentimeter steigt. Den Gewalten des Wassers zu trotzen, ist für jeden Niederländer ­eine fast tägliche Herausforderung, seit Jahrhunderten aber auch eine der größten Herausforderungen an unsere Gesellschaft: Ganz Holland ist eine Badewanne mit Deichen ringsum und die primäre Aufgabe des Landes besteht darin, diese Badewanne trocken zu halten. Dazu wird ständig Wasser aus den Entwässerungsgräben in die höher gelegenen Flüsse gepumpt, die ins Meer münden – früher mithilfe von Windmühlen, heute mit Motorpumpen.

Weshalb ist das Thema Wasserhaltung in den letzten Jahren auch in den Fokus der Stadtplanung gerückt?
Der Klimawandel hat die ­Situation dramatisch verschärft, vor allem durch steigende Meeresspiegel. Außerdem nimmt die Intensität und Häufigkeit von Starkregen ständig zu. Das hat mehrere negative Auswirkungen: Zunächst kommt es zu Rückstau im Kanalnetz, Straßen werden überflutet und der Grundwasserspiegel steigt an. Bisher ist Regenwasser in Rotterdam nicht vom Abwasser getrennt. Wenn zu viel sauberes Wasser die Kläranlagen durchläuft, kostet das viel unnötige Energie und ist ineffizient. 


Der Watersquare in Rotterdam ist das erste realisierte Pilotprojekt der Klimainitiative, die die Stadt Rotterdam vor zehn Jahren gestartet hat. Was ist neu an diesem Konzept?
Beim Watersquare führen wir das Regenwasser an der Oberfläche ab. Es gelangt also nicht ins Abwassernetz. Aus den offenen Rückhaltebecken wird das Regenwasser direkt in die Flüsse gepumpt oder versickert im Boden, ohne Kläranlagen durchlaufen zu müssen. Aber das ist nur ein Teilaspekt. Bisher gibt es in Rotterdam große unterirdische Zisternen. Das sind reine Ingenieurskonstruktionen, die sehr viel Geld kosten und nur an den wenigen Starkregentagen im Jahr im Einsatz sind, die meiste Zeit sind sie leer. Auch beim Watersquare sind die Wasserbecken die meiste Zeit des Jahres leer. Wir haben sie aber in ein landschaftsplanerisches Gesamtkonzept mit Pflanztrögen integriert und so gestaltet, dass sie von der umliegenden Bevölkerung das ganze Jahr über für möglichst viele unterschiedliche Aktivitäten genutzt werden können.

Waren die Entscheidungsträger sofort begeistert oder gab es bei der Umsetzung in die Praxis auch Probleme?
Im öffentlichen Raum zu arbeiten bedeutet immer viel Überzeugungsarbeit: Bei den Behörden, aber auch bei den Anwohnern. Bereits 2005 untersuchte Florian Boer, wie man es schaffen könnte, Wasserrückhaltebecken in den öffentlichen Raum zu integrieren. 2007 wurde das Konzept des Watersquare im Rahmen des zweiten Wasserplans als Pilotprojekt der Stadtentwicklung und des Wassermanagements offiziell beauftragt. 2009 hatten wir einen Bauplatz gefunden und alle technischen Voraussetzungen geklärt. Dennoch wurde uns keine Baugenehmigung erteilt. Wir hatten den wichtigsten Faktor unterschätzt: die soziale Komponente. Da der Bauplatz nur wenige Jahre zuvor unter der intensiven Beteiligung der Anwohner neu gestaltet worden war, fehlte die Akzeptanz für eine weitere Veränderung.

Im zweiten Anlauf hat es dann aber umso schneller funktioniert.
Ja. Bei der Suche nach einem neuen Standort erkannten wir neben den wassertechnischen Voraussetzungen ein weiteres wichtiges Kriterium: Der Platz musste möglichst unwirtlich sein, aber durch eine bunt gemischte Nachbarschaft das Potenzial für eine lebendige Nutzung haben. Nachdem wir am Benthemplein nordöstlich des Hauptbahnhofs fündig geworden waren, ging alles ganz schnell: Von der ersten Skizze bis zur Eröffnung Ende 2014 dauerte es nur zwei Jahre.

Weshalb gibt es drei unterschiedliche Wasserbecken?
Jedes Becken hat sein eigenes Einzugsgebiet. Durch die unterschiedliche Größe der Becken kann die Wasseraufnahme und spätere Abgabe besser dosiert werden. 
Wir wollten die große Fläche auch aus gestalterischen Gründen gliedern und vor ­allem differenzierte Nutzungsangebote schaffen: Im kleinsten Becken gibt es eine Insel als Bühne für Aufführungen, das mittlere Becken legt sich als flache Rampe für Skater um einen Pflanztrog und das größte Becken ist wie ein Amphitheater mit Sportplatz und gegenüberliegenden ansteigenden Tribünen gestaltet. 


Wie sind Sie beim Umbau vom Kanalanschluss zur Oberflächenentwässerung vor­gegangen?

Aufwändig war die Entwässerung der Straßen und Parkplätze. Das Gefälle der gesamten Oberfläche musste neu ausgerichtet werden. Anstelle von Kanalgullys fließt das Wasser über Rinnen aus Pflaster oder Edelstahl in die Becken. Um die Entwässerung des Kirchendachs in diese Rinnen zu verlegen, haben wir einfach das Regenfallrohr am unteren Ende abgeschnitten. Die Entwässerung der großen umgebenden Flachdächer ist aufwändiger: Hier wird das Fallrohr unterirdisch nicht an das Kanalnetz angeschlossen, sondern tritt an einer Quelle wieder zutage. Von dort läuft es über breite Edelstahlrinnen wie ein Bach in eines der Becken. Gitterroste machen das Überqueren barrierefrei. Bei einem normalen Regenguss sind die Becken nur kurze Zeit nass. Erst bei lang anhaltendem Starkregen füllen sie sich. Am längsten bleibt das größte Becken mit der Arena trocken. Hier wird das Wasser in einem unterirdischen Auffangbecken angestaut und drückt erst hinter der Edelstahlplatte in den Sportplatz, wenn der Pegel überschritten ist.

Wird der Watersquare als Quartiersplatz von der Bevölkerung angenommen?
In den Niederlanden sind öffentliche Plätze normalerweise eben. Da gelten breite Sitzstufen fast schon als Attraktion. Kleinere Gruppen setzen sich auf die Podeste in der Arena, Einzelpersonen finden ein ruhiges Plätzchen zum Lesen auf der Sitzbank zwischen den Gräsern. Die Studenten der Grafikschule verbringen hier ihre Mittagspause, skaten über Rampen und Treppenstufen und in der kleinen Arena haben sogar schon Freiluftgottesdienste der angrenzenden Kirchengemeinde stattgefunden.

Hatten die unterschiedlichen Nutzungen Auswirkungen auf die Gestaltung?
Wir wollten durch die Farbgebung in verschiedenen Blautönen alle drei Becken optisch miteinander verbinden. Die Farbfelder auf der Platzfläche können als Spielfeldbegrenzung genutzt werden, aber auch als abstrakte Muster gelesen werden, wenn ­niemand Ball spielt. Platzbelag und Rinnen sind einfach zu reinigen, denn natürlich sammeln sich hier auch Laub oder die eine oder andere Plastikflasche nach der Schulpause. Dass so ein Konzept etwas mehr Reinigungsaufwand erfordert als eine ebene Platzfläche, muss man bei den Unterhaltskosten mit einrechnen.

Wie wurde das Projekt finanziert?
Die Kombination aus der Optimierung des Abwassermanagements mit dem Starkregenmanagement, einer Aufwertung des sozialen Umfelds und Stadtgestaltung hat auch bei der Finanzierung Vorteile: Man bekommt Zuschüsse aus den Budgets unterschiedlichster Bereiche, von nationalen Institutionen, aber auch von der EU. Da der Steuerzahler sieht, wo sein Geld geblieben ist, ist die Bereitschaft für Förderungen höher als für Betontanks, die unter der Oberfläche verschwinden.

Gibt es denn bereits Nachfolgeprojekte für den Watersquare?
In dem niederländischen Städtchen Tiel haben wir gerade mit den Erdarbeiten begonnen. Der dortige Watersquare wird kleiner als in Rotterdam, mit mehr weichen und begrünten Freiräumen. Unsere Forschungen und Erkenntnisse zu Themen der Wasserhaltung fließen aber auch in andere Strategien von zum Teil viel größerem Maßstab ein. Für »Rebuild by Design« haben wir am New Meadowlands Project in New Jersey teilgenommen. Das ist ein riesiges Gebiet, das 2012 als Folge des Hurrikans Sandy wie das benachbarte Lower Manhattan überflutet wurde. In Dänemark bin ich in verschiedene Projekte involviert, die alle mit der Integration von Retentionsflächen in den öffentlichen Raum zu tun haben. Aber auch hier in Rotterdam ist die Arbeit noch lange nicht ab­geschlossen: Vor Jahren habe ich die Umwandlung des gesamten Stadtteils Zomerhofkwartier (ZoHo) zu einem klimaangepassten Quartier initiiert. Der Watersquare ist ein Teil davon und gehört zur ersten Phase der Realisierung.

Weshalb ist gerade dieses Quartier für klimaangepasstes Bauen geeignet?
Zunächst muss man sich die Situation nordöstlich des Rotterdamer Hauptbahnhofs vor Augen halten: Seit Jahren stehen dort ganze Hochhäuser leer, der bauliche Zustand der Gewerbehallen ist sehr einfach, der öffentliche Raum unattraktiv und durch breite Straßen und die Bahntrassen durchschnitten. Inzwischen hat sich aber die Alternativszene hier eingenistet, betreibt ein Café und Urban Gardening auf einigen Flachdächern. Mit Hilfe von Crowdfunding kamen vier Millionen Euro für einen Holzsteg zusammen, der jetzt durch den Sockel einer der Hochhausscheiben sticht, Straßenschluchten und die Bahntrasse überbrückt. Außerdem wurde vor Kurzem der erste Abschnitt des stillgelegten Eisenbahnviadukts Hofbogen saniert und durch Läden und Restaurants belebt. Günstige Hostels ziehen in ehemalige Büroräume ein und das Viertel entwickelt eine eigene bunte Szene. Mit dem klimaangepassten Umbau des öffentlichen Raums möchten wir die Energie dieser Bottom-up-Bewegung verstärken, und hoffen, den Abriss der Gebäude zu verhindern und weitere kreative Nutzer anziehen.
 
Wie sehen die nächsten Schritte bei der Umsetzung aus?
Die Gesamtplanung unterteilt sich in sechs konkrete Projekte, die in verschiedenen zeitlichen Abschnitten unabhängig von einander entwickelt werden. Der Watersquare war der erste Baustein, am 1. Oktober dieses Jahres haben wir den 100 x 4 Meter großen »Katshoek Rain(a)way garden« eröffnet, der den bisher komplett versiegelten Bürgersteig und Straßenbelag verschmälert und deutlich aufwertet. Dafür hat die Designerin Fien Dekker eigens einen neuen Pflasterstein entwickelt, der Regenwasser aufnimmt und nur langsam an den Boden abgibt. Ein Zukunftsprojekt ist die Umwandlung des obersten Parkdecks des Katshoek-Parkhauses zu einem Wasserrückhaltebecken. Wir möchten das Regenwasser in einer groß dimensionierten Drainageschicht unterhalb eines Gründachs für Urban Gardening sammeln. Wenn diese ­Volumen nicht ausreichen, werden auch ­Teile der verbleibenden Parkierungsfläche geflutet, natürlich erst nachdem die Fahrzeuge weggefahren wurden. Die bisherige private Asphaltfläche wird sich so zum begrünten Stadtteiltreff verändern und die umliegenden Büroflächen deutlich aufwerten. Eine weitere Erfindung ist das 
ZoHo-Regenfass, mit dem Regenwasser für die Grauwassernutzung dezentral auf den Dächern gespeichert werden kann. Große Bereiche der versiegelten Flächen des Straßenraums werden wir in ein Feuchtgebiet verwandeln, den ZoHo-Regengarten, der von den Flachdächern der Nachbargebäude gespeist wird.
Außerdem werden wir die Umwandlung der stillgelegten Hochbahntrasse in einen Park in Richtung Norden fortsetzen.

Heißt das, ZoHo bekommt einen High­line-Park wie New York?

(lacht) Nein, die Highline ist wunderbar, es ist aber auch einer der teuersten Parks überhaupt. Wir dagegen müssen mit geringsten Budgets auskommen. Beim Regengarten hat uns die Stadt kostenlos Pflanzen zur Verfügung gestellt und wir erstellten ­danach ein Gestaltungskonzept. Als erste Phase haben wir in einer Art Guerilla-Gardening-Aktion das Fallrohr der aufgeständerten Bahnlinie abgeschnitten und leiten das Regenwasser in einer selbst gebauten ­Rinne aus Betonsteinen ab. Die Anwohner haben Teile des Plattenbelags aufgerissen und eigenhändig bepflanzt. Das gehört eben auch zu unserem Konzept des »Engaged Polytechnical Urbanism«: Alle Kräfte zu mobilisieren, um auch mit knappen Budgets ein Maximum an Wirkung zu erreichen.

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