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Silber für den Silberturm

Die Frankfurter Skyline „ergrünt“: Die Deutsche Bank saniert derzeit ihr Zwillingshochhaus, und auch das Dresdner-Bank-Hochhaus wird derzeit von schneider + schumacher energetisch auf den jüngsten Stand gebracht. Die Zielsetzung der Commerzbank AG als Bauherr sowie der Projektsteuerer von Drees & Sommer lautet, nach Baufertigstellung im Spätherbst 2011 das Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Silber zu erhalten.

schneider + schumacher

Der „Silvertower“ der Dresdner Bank AG wurde im Jahr 1978 im Frankfurter Bahnhofsviertel am Jürgen-Ponto-Platz 1 von ABB Architekten errichtet. 1980 wurde er mit 166 Metern Bauhöhe als höchstes Gebäude Deutschlands in Betrieb genommen. Mittlerweile ist das Gebäude jedoch in die Jahre gekommen.

schneider + schumacher

Sowohl die technische Gebäudeausrüstung als auch die Innenraumgestaltung und die bauphysikalischen Eigenschaften der Fassaden entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Prestige. Daher wurde die schneider+schumacher Bau-und Projektmanagement GmbH mit der Kernsanierung des Hochhauses beauftragt. Die Baumaßnahme umfasst vorrangig brandschutzrelevante bauliche Änderungen, neue Raumaufteilungen innerhalb der Bürogeschosse und Erneuerungen der technischen Anlagen. Darüber hinaus wird die Hochhausfassade vollständig erneuert, um die heute gültigen energetischen Standards zu erfüllen.

Seine silbrig glänzende Außenhülle aus tiefgezogenen Aluminiumelementen verleiht dem Büroturm sein unverwechselbares, charakteristisches Erscheinungsbild. Aufgrund dieser großen Bedeutung für das Frankfurter Stadtbild entschieden sich der Auftraggeber Commerzbank AG und seine Architekten für eine Nachbildung bzw. Aufarbeitung der ursprünglichen Original-Fassade entschieden. Somit behält der Silvertower auch nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme seine ursprüngliche äußere Gestalt.

Die vorhandenen Fassadenelemente werden abschnittsweise vollständig demontiert. Im Werk des Fassadenbauers werden die aus Unterkonstruktion und Aluminium-Außenschale bestehenden Elemente voneinander getrennt. Die alte Unterkonstruktion wird ersetzt, mit neuer Dämmung und neuen Fenstern versehen. Anschließend wird die ursprüngliche Aluminium-Deckschale wieder auf die neue Unterkonstruktion montiert. Die auf diese Weise sanierten Elemente werden abschließend wieder am Hochhaus angebracht. Anfang 2012 soll dann die Deutsche Bahn als neuer Mieter in das Hochhaus einziehen.

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