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Modellfoto, Solar Decathlon Europe, Wuppertal

»Solar Decathlon goes Urban« 2021 in Wuppertal

Seit Jahren beteiligen sich Studierende internationaler Hochschulen an dem Wettbewerb »Solar Decathlon«. Nach Madrid und Versailles findet 2021 die europäische Version des Hochschulwettbewerbs, für nachhaltiges und energieeffizientes Planen und Bauen, in Wuppertal statt.

Mit dem Bestreben, den nächsten Solar Decathlon als gemeinsame europäische Veranstaltung abzuhalten, wurde der »Call for Cities« vom Solar Decathlon Europe Sekretariat, der Energy Endeavor Foundation (EEF) und dem US-Department of Energy (US DOE) ausgerufen.

Vor diesem Hintergrund und um sich für eine inhaltliche Weiterentwicklung des Wettbewerbsformates einzusetzen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2018 im Zusammenhang mit seiner Förderinitiative »EnEff« einen Ideenwettbewerb ausgelobt. Das Konzept »Solar Decathlon goes Urban«, eingereicht von einem Team bestehend aus Bergischer Universität Wuppertal, Stadt Wuppertal, Wuppertal Institut, Stadtwerke, der Neuen Effizienz und der Initiative Utopiastadt, ist hierbei als Sieger hervorgegangen und stellt die deutsche Bewerbung für den Austragungsort.

Ende Januar 2019 ist die Entscheidung gefallen: Der Wettbewerb wird im Mirker Quartier in Wuppertal stattfinden. In einem groß angelegten Reallabor werden die Teilnehmenden wirklichkeitsnahe Konzepte eine ressoureceneffiziente und klimaneutrale Stadt entwickeln.

Der Solar Decathlon »thematisiert die Energiewende im Quartier und damit die Weiterentwicklung des urbanen Gebäudebestands. Genau dieser Bestand ist es, der den Schwerpunkt der architektonischen und bauwirtschaftlichen Tätigkeiten in Deutschland und Europa ausmacht. Umbauen, Anbauen, Aufstocken und Baulücken schließen sind dabei die zentralen architektonischen Aufgaben – Ressourceneffizienz, Suffizienz, Klimaschutz und recyclinggerechtes Bauen zentrale Themen«, betont Dr.-Ing. Katharina Simon von der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität.

Im März startet die Bewerbungsphase: Studierende können sich dann bis zum Herbst 2019 bewerben. Ende des Jahres werden die Finalisten feststehen, welche 2021 gegeneinander im Finale antreten. Insgesamt haben die teilnehmenden Hochschulteams fast zwei Jahre Zeit, um ihre Beiträge zu entwerfen, zu planen und vor Ort zu realisieren.

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