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Park'n'Play, JAJA Architects, Kopenhagen, COAST Studio, Rasmus Hjørtshoej

Spielplatz mit Aussicht: Parkhaus in Kopenhagen

Der neue Kopenhagener Stadtteil Nordhavn soll einmal Wohnungen und Arbeitsplätze für je 40 000 Menschen aufnehmen. Große Teile des Baugrunds in dem ehemaligen Hafengebiet sind künstlich aufgeschüttet und entsprechend knapp.

Weil Tiefgaragen in der Lage am Wasser zudem außerordentlich teuer herzustellen sind, fasste die stadteigene Entwicklungsgesellschaft By og Havn die Anwohner- und Besucherparkplätze für den südlichen Teil von Nordhavn in einem achtgeschossigen Parkhaus zusammen. Für die Fassaden- und Dachgestaltung wurde eigens ein Wettbewerb ausgelobt, den JAJA Architects aus Kopenhagen gewannen.

An den Fassaden wechseln vorbewitterte Streckmetallpaneele und Lochbleche aus Cortenstahl, die mit einem Bilderfries der Grafiker von Rama Studio versehen wurden. Dazwischen bleiben schmale horizontale Brüstungsfelder frei, an denen an der Süd- und Westfassade vorgehängte Pflanzkübel verankert sind. Die rostrote Pigmentierung der Betonfertigteile orientiert sich an den zahlreichen Ziegelbauten in der Umgebung.

Zwei Treppenkaskaden führen an den beiden Längsfassaden vom Straßenniveau bis hinauf auf das Garagendach. Die Treppen erschließen nicht nur die Parkebenen, sondern werden auch von Läufern für ihr Intervalltraining genutzt. Oben angekommen, können sie ihr Workout auf dem wohl ungewöhnlichsten Sport- und Spielplatz der dänischen Hauptstadt fortsetzen: 24 m über der Straße, mit einer Aussicht über den Hafen, wie ihn sonst nur die Luxuswohnungen in den benachbarten, umgebauten Industriesilos genießen.

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Weitere Informationen:

Mitarbeiter:
Kathrin Susanna Gimmel, Jan Yoshiyuki Tanaka, Jakob Steen Christensen, Sam de Boever
Tragwerksplanung (Entwurf): Søren Jensen Rådgivende Ingeniører
Ausführungsplanung: Årstiderne Arkitekter, Søren Jensen Rådgivende Ingeniører
Grafik: Rama Studio
Beratung Sportanlagenbau: Lokale og Anlægsfonden, DGI
Bauunternehmen: 5e Byg

Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 7+8/2018 mit dem Themenschwerpunkt »Urbane Räume«.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2018
DETAIL 7+8/2018, Urbane Räume

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