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Umfassender Brandschutz für Neubau der Spiegel-Gruppe

Dreiseitig von Wasser umgeben, auf der Ericusspitze in der HafenCity und in direkter Nähe zur historischen Hamburger Speicherstadt entstand mit dem Neubau für die Spiegelgruppe eine der modernsten Büroimmobilien Deutschlands, geplant von Henning Larsen Architekten aus  Kopenhagen. Auf sturmflutsicheren Sockeln erbaut, umfassen die 13 Etagen des Gebäudes rund 30000 m2 umbauter Brutto-Geschossfläche. Trotz seiner Dimensionen – der trapezförmige Grundriss erstreckt sich über eine Länge von 51 m und eine Breite von 27 m – wirkt der Gebäudekomplex durch die großzügigen Glasflächen fast durchscheinend.

»Ein von seinen Ausmaßen und den energetischen Ansprüchen her beeindruckendes Gebäude«, findet auch Dirk Kionka, Geschäftsführer der K & N Isoliertechnik GmbH. Er und seine Mitarbeiter – in Stoßzeiten war ein Team von 35 Isolierern vor Ort tätig – trugen die Verantwortung für nahezu alle haustechnischen Isolierungsmaßnahmen. »Unser ,Aufgabenheft’ umfasste die Isolierung sämtlicher Heizungs- und Betonkernaktivierungsleitungen inklusive der Geothermieanlage sowie Brandschutzisolierungen im Bereich der Durchführungen und die Isolierung von Lüftungskanälen.« Für die Heizung und die Betonkernaktivierung wurden rund 41?000 m C-Stahl- und Stahlrohrleitungen mit Durchmessern von 10 – 300 mm gedämmt. Bevorzugtes Material: nichtbrennbare Steinwolle. Die Kanäle und Leitungen mussten brandlastfrei isoliert und die Rohrdurchführungen in R 90 abgeschottet werden. Für die Heizungsleitungen kam eine Steinwolle-Rohrschale (035er  Qualität) mit einer gitternetzverstärkten, reißfesten Aluminiumfolie in zum Einsatz. Die Dämmdicken dieser »Rockwool 800«-Rohrschale von Deutsche Rockwool Mineralwoll GMBH & Co. OHG wurden entsprechend der Durchmesser gewählt. Die Rohrabschottungen in R 90 sind mit der Steinwolle-Brandschutzschale »Conlit 150 U« realisiert. Auch sie ist mit einer gitternetzverstärkten Aluminium-Sandwich-Folie kaschiert. Die Dämmdicken sind so gewählt, dass der Außendurchmesser der Rohrschale den Kernbohrlöchern der Wand- und Deckendurchführungen entsprach.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2012

Innenraum, Ausbau

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