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Vielseitiges Trennwandsystem mit variablem Innenleben

Trennwandsystem von Okalux
Alle Fotos: Amit Geron, ISR–Tel Aviv

Die Rechtsanwaltskanzlei Caspi Sror ist auf die Aufklärung medizinischer Kunstfehler spezialisiert. Auf der 34. Etage des Electra Tower, mit atemberaubenden Ausblick auf die Tel Aviv und das Mittelmeer, haben Eyal und Niki Bleiweiss vom Architektur- und Innenarchitekturbüro Fine Arc für die Rechtsanwälte und ihre Klienten ein ansprechendes Umfeld geschaffen. Gleichzeitig verlangten die Auftraggeber eine moderne
und offene, das hochmoderne Äußere des Gebäudes fortsetzende Umgebung. Sie wünschten sich viel Licht und eine freie Aussicht, ohne dass sich Klienten oder Mitarbeiter beobachtet fühlen würden. Die Architekten planten auf dem L-förmigen Grundriss entlang der Außenfassade elf Einzelbüros. Ergänzt wird das Raumprogramm durch einen offen gestalteten Empfangsbereich und zwei Konferenzräume. Das Büro strukturiert sich so in drei Zonen. Direkt an den mittig angeordneten Erschließungskern des Hochhauses sind offen und transparent der Empfang und ein voll einsehbarer Konferenzbereich angelehnt. Entlang der verglasten Außenfassade befinden sich die übrigen Büro- und Besprechungsräume. Erschlossen werden sie über einen zwischen den beiden Bereichen liegenden, umlaufenden Flur. Um das einfallende Tageslicht aus den Einzelbüros auch im Flur und Empfangsbereich nutzen zu können, kristallisierte sich eine Lösung heraus, die den Architekten ursprünglich aus dem Fassadenbereich bekannt war. So holten sich die Planer die ästhetische Wirkung und die besondere Funktionalität eines Okalux-Fassadenisolierglases von der Gebäudehülle in den Innenraum. Holzrastereinlagen im Scheibenzwischenraum werden mit ESG-Scheiben und einem Rahmensystem zu dem neuen System »Okaframe« kombiniert. Diese integrative Lösung eröffnet vielfältige Möglichkeiten im Innenausbau. Unterschiedliche Gläser, zahlreiche Okalux-Einlagen und verschiedene Rahmen lassen sich, abgestimmt auf die jeweilige Bauaufgabe und Einbausituation, individuell kombinieren. So können Räume zum Beispiel nicht nur akustisch abgetrennt werden – es kann darüber hinaus ein durchgängiges Gestaltungskonzept von der Fassade bis in den gesamten Innenraum entstehen.

In Tel Aviv setzten die Innenarchitekten auf großflächige, raumhohe Trennwände mit einer Meranti-Einlage im Scheibenzwischenraum. Das feine, horizontale Raster verbindet die sachliche Anmutung von Glas mit der warmen Ausstrahlung des Werkstoffs Holz. Durch den besonderen Materialeinsatz entstand dadurch im Caspi Sror Law Office nicht nur eine semitransparente Lösung, sondern auch die gewünschte zeitgenössische, dabei aber warme und diskrete Atmosphäre. Gleichzeitig erreichten die Architekten durch Okaframe die so wichtige akustische Trennung der Büros. Ein weiterer gestalterischer Pluspunkt: die roten Türen zu den Arbeitszimmern konnten flächenbündig in die Systemwände integriert werden. »Wir sind sicher, dass wir erst angefangen haben, die Anwendungsmöglichkeiten der Okalux- Systemlösungen zu entdecken«, resümieren die Planer begeistert.

Trennwandsystem von Okalux
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2014

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