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Villa in Heiligendamm: Neuer, alter Glanz

Villa »Großfürstin Marie-Perle«
Alle Fotos: Christoph Große/Deutsche Poroton

Die Villa »Großfürstin Marie-Perle« in Heiligendamm erstrahlt in neuem Glanz. Die im 19. Jahrhundert gebaute Residenz an der Ostseeküste musste aufgrund maroder Bausubstanz abgerissen werden und wurde nun im historischen Stil wiederaufgebaut. Zur Rekonstruktion entschied sich Architekt Klaus Klingler, ECH, für ein System aus Poroton-Ziegeln und Poroton-Ergänzungsprodukten, sowohl für die Außen- als auch die Innenwände. Für die Außenwand kam der Perlit verfüllte »Poroton-S11-P« in den Stärken 30,0 und 36,5 cm zum Einsatz. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit des S11-P von 0,11 W/mK erreicht die Außenwand einen niedrigen U-Wert von 0,28 W/m2K. Für die Wohnungstrennwände wurde ein spezieller Poroton-Schallschutzziegel verwendet. Zur Anbringung des Fassadenschmucks und der Stuckaturen griff man auf eine Technik des 19. Jahrhunderts zurück. Über Rabitzkonstruktionen – vor Ort hergestellte Drahtkörbe, die mechanisch mit den Ziegeln verbunden sind – konnten die teils weit ausladenden Profile unter Verwendung klassischer Mörtelmischungen mit der Schablone gezogen werden. Weitere Informationen: Deutsche Poroton GmbH

Villa »Großfürstin Marie-Perle«
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2015

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