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Umnutzung, Kirche, Wohnhaus, Ede, Brillux

Vom Sakralbau zum Wohnhaus: Behutsame Umgestaltung einer Kirche in Ede

Das sogenannte Keuenkerkje in Ede in der niederländischen Provinz Gelderland wurde früher von der christlich-reformierten Gemeinde für Gottesdienste genutzt. Das Kirchengebäude stammt vermutlich aus dem Jahr 1925 und entging auch nach dem Umzug der Gemeinde in den 1970er Jahren einem Abriss. Als das Objekt zum Kauf stand, entschied sich die in Ede beheimatete Familie de Lange die Kirchenräume zu ihrem eigenen Wohnhaus umbauen zu lassen. Gemeinsam mit den Architekten Roland van der Wal und Guus Schampers sowie der Gemeinde arbeiteten die Bauherren die Idee dieses Renovierungs- und Umnutzungsprojektes aus. Dabei stand der respektvolle Umgang mit der historischen Bausubstanz im Vordergrund von Planung und Ausführung. Einzelne architektonische Elemente, die teilweise auch den früheren Sakralbau charakterisierten, hoben die Architekten im Inneren besonders hervor. Die kontrastreiche Farbgebung wurde vom Malerbetrieb Schildersbedrijf Alma mit Produkten von Brillux ausgeführt.

Farbgebung in den Innenräumen
Bei der behutsamen Sanierung sollten so wenig Änderungen wie möglich an der Bausubstanz vorgenommen werden. Der Grundriss der Kirche eignete sich sehr gut für die neue Nutzung. So bot sich der Kirchenraum an für die Umwandlung in einen großen, offenen Wohn-, Ess- und Kochbereich. Dieser erstreckt sich teilweise über einen Luftraum bis zum Dach. Für die Ausführung der pointierten Farbgebung im Innenraum arbeitete der ausführende Malerbetrieb eng mit Brillux zusammen. Um die Architektur bestmöglich zur Geltung zu bringen, empfahl der Hersteller, die Wände und Decken sowie Türzargen, Fenster und Türen zurückhaltend im Glanzgrad stumpfmatt beziehungsweise seidenmatt zu gestalten. Von den weiß gestrichenen Wänden und Decken heben sich nun schwarzgrau lackierte Dachsparren, Fensterrahmen und Treppengeländer besonders ausdrucksstark ab.

Ausführung der Wand- und Deckenanstriche
Nachdem ein Stuckateurbetrieb die Wand- und Deckenflächen gespachtelt hatte, grundierte das Malerteam von Schildersbedrijf Alma diese mit Haftgrund ELF 3720. Die pigmentierte Grundierfarbe sorgt laut Brillux für eine gute Haftung zum Untergrund und verlängert die Offenzeit der nachfolgenden Schlussbeschichtung. Auf Empfehlung des Herstellers setzten die Maler für die Wände und Decken Glemalux ELF 1000 als Schlussbeschichtung ein. Damit können insbesondere bei Renovierungsanstrichen hochwertige stumpfmatte Oberflächen erzielt werden. Darüber hinaus sorgt die Beschichtung mit einer Nassabriebbeständigkeit der Klasse 1 für eine hohe Strapazier- und gute Reinigungsfähigkeit. Diesen Anforderungen sollte auch an den Wand- und Deckenflächen von Bad und WC nachgekommen werden. Mit der Reinacrylat-Innendispersion Sensocryl ELF 267 entstanden in diesen Räumen strapazierfähige, seidenmatte Anstriche, die auch gegen Desinfektionsmittel beständig sind.

Schwarzgraue Lackierung für konstruktive Elemente
Im großzügigen Wohnraum dominieren schwarzgrau lackierte Dachsparren und Stahlträger, die die Konstruktion des Gebäudes von innen erfahrbar machen. Über eine offene Treppe gelangt man auf die Empore und von dort in die Schlafräume und das Bad. Sowohl die konstruktiven Elemente wie die Dachsparren als auch die Fensterrahmen erhielten eine Lackierung mit dem wasserbasierten, geruchsarmen Lacksystem Hydro-PU-Tec auf Basis der PU-Bindemittel-Technologie. Die Vorlackierung erfolgte im Streich- beziehungsweise Rollverfahren mit Hydro-PU-Tec Vorlack 2020. Mit Hydro-PU-Tec Seidenmattlack 2088 entstanden anschließend Lackierungen, die ebenfalls leicht zu reinigen sind und eine hohe Lichtbeständigkeit aufweisen. Auch die Türzargen wurden mit dem wasserbasierten Lacksystem beschichtet. Während Dachsparren und Fensterrahmen im Farbton Schwarzgrau lackiert sind, wurden die Türzargen in Weiß gestaltet.
Weitere Informationen zum Hersteller: www.brillux.de

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