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Who’s next? Obdachlosigkeit, Architektur und Stadt, Foto: Christopher Michel

Who’s next? Obdachlosigkeit, Architektur und Stadt

Allein in Deutschland gibt es Hochrechnungen zu Folge knapp 50.000 Obdachlose. Die Coronapandemie hat die Situation nicht nur weiter zugespitzt, sondern sie zu einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen werden lassen. Durch pandemiebedingte Insolvenzen und die steigende Arbeitslosigkeit, hat sich auch die Sichtweise auf das Thema stark gewandelt. Die Tatsache, dass man selbst als nächstes sein Zuhause verlieren könnte, ist in das Bewusstsein vieler Menschen gerückt.

Dieser Problematik stellt sich der Kurator Daniel Talesnik mit dem Ziel, die realen Umstände von Obdachlosigkeit zu verstehen. Um dieses Ziel zu erreichen setzt er auf das Fachwissen von Experten unterschiedlicher Disziplinen, wobei die übergeordnete Frage lautet: „Wie kann Architektur in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen dazu beitragen, Menschen ohne Obdach eine permanente Unterkunft zu verschaffen?“

Die Ausstellung „Who’s next?“ ist vom 4. November bis 06. Februar im Architekturmuseum der TU München zu sehen und zeigt historische und aktuelle Entwicklungen zum Thema Obdachlosigkeit, Architektur und Stadt. Neben Analysen von architektonischen Fallbeispielen, historischen und in Auftrag gegebenen Dokumentarfilmen, gibt es auch eine Bibliothek zur Ausstellung. Die Gesamtheit dieser Medien soll dazu beitragen ein Verständnis für Obdachlosigkeit und die damit verbundenen Probleme zu entwickeln.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
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